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Moin,

wow, ich bin der schlechteste Blogger aller Zeiten.

Ich habe den Flug nach Amerika überlebt, & auch ansonsten bin ich gut angekommen.
Es ist viel passiert seitdem ich hier bin. Und weil ich ein unglaublich schreibfauler Mensch bin, habe ich mich entschlossen, für dieses Jahr eine Art "Vlog" zu führen - also filmisch festzuhalten, was hier eigentlich so abgeht. Denn ich denke, dass man dadurch ein besseren Eindruck erhält, was für mich von Bedeutung ist & so weiter.
Hier geht es zu meinem Channel:

http://www.youtube.com/user/freshsarahschn/videos

Das Video für Oktober steht schon online. Ich hoffe, das Novembervideo wird dann pünktlich zum Ende des Monats erscheinen.
Cheerio!
Sarah in the USA am 18.11.13 18:18


Na, das mit den öfters Bildern posten hat wohl doch nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber ich habe auch einige gute Ausreden, wieso es diesen Moment nicht geklappt hat.

Der September im Schnelldurchlauf

Am 9.9. bin ich alleine nach Berlin gefahren, um zum Visumsinterview zu erscheinen.
Gefahren bin ich mit einem Fernbus, außerdem habe ich mich für eine Nacht (fü 9€!) in einem Hostel direkt beim Checkpoint Charlie eingemietet.
Der Montag war relativ unspannend, ich hab mich einfach durch die Stadt treiben lassen, habe eine Riesenbox Chinanudeln am Alex gegessen & mir, begünstigt durch meinen Schlafstandort, viel Mauerkultur reingezogen.
Abend habe ich dann lange mit meinem einen Zimmergenossen, Tarek aus der Türkei, über alles mögliche geredet. Er war 22, allein mit seinem Interrailticket durch Europa unterwegs & hat mir am Ende des Abends einen türkischen Glücksbringer geschenkt. Das war eine sehr erfrischende Begegnung.
Desweiteren haben noch 3 Männer, die eine undefinierbare osteuropäische Sprache gesprochen haben & 2 englische Mädels in dem Zimmer geschlafen, also war der Schlaf wenig erholsam.
Am nächsten Tag stand ich also früh auf & machte mich auf den Weg quer durch Berlin zur Außenstelle der amerikanischen Botschaft.
Ich war ein wenig nervös, da ich absolut keine Ahnung hatte was mich dort erwarten würde. Am Ende war es das lächerlichste, was mir auf meinem bürokratischen Weg zum Au Pair-Dasein untergekommen ist.
Draußen vor der Botschaft anstellen - durch die Sicherheitsschleuse [man hat mir meine Wasserflasche & meinen Regenschirm geklaut!] - Dokumente einer Frau hinter dem Schlater geben - & dann kam das große "Interview", was komplett auf deutsch war & aus 3 absolut harmlosen Fragen bestand. Fingerabdrücke abgegeben, & das wars dann.
Die Rückfahrt mit dem Fernbus war um einiges lustiger als die Hinfahrt & mit das Highlight dieser beiden Tage. Im Bus habe ich dann 4 andere lustige Menschen kennen gelernt, & da wir alle verzweifelten, da wir immer wieder & wieder in kurze Staus gerieten & es immer später wurde, beschlossen wir irgendwann, uns einfach überteuertes Bier an der Tanke zu kaufen & im Bus unsere eigene kleine Party auf der Rückbank zu feiern. Emma, Cindy, Metaltyp & Marc aus Australien - danke für diese berauschende Fahrt!

Dann hat uns Julchen Mite des Monats verlassen, um 3 Monate in Malawi zu arbeiten. Hier durfte ich dann zum ersten Mal am bitteren Abschiedskloss lutschen, denn Abschiede sollten in diesem Monat noch viele folgen.

Desweiteren habe ich, neben dem Erledigen von Formalitäten, noch eine große Besucherrunde gedreht. Ich habe Diana in Enschede besucht, eine ganze Hausparty "Willst du" von Alligatoah singen gehört & bin mit ihr in einer Disco zu schlechter Housemusik feiern gegangen.
Letztes Wochenende war ich von Freitag bis Montag in Köln, was auch wirklich toll war. Freitag haben wir erst in Dragos Bruders Geburtstag reingefeiert, & schon hier ging es sehr ausgelassen zur Sache; wir feierten in einer Kneipe, tanzten zu Mittelaltermusik & es alles war so leicht & lustig.
Am Samstag sind wir dann auf Pascals Hausparty gegangen. Pascal ist ein lustiger & wirklich lieber Metaller mit einem Hang zum Fußfetisch & Slavinnen [Selbstbeschreibung]. Zwischendurch kam er als "Viola" in Lederrock, Corsage & kniehohen Lackschnürstiefeln aus seinem Zimmer gestakst, die anderen verausgabten sich beim Singstar & ich entdeckte die "siamesischen Salzstangen" - also 2 aneinander gebackene Salzstangen, die Pascal auf mein Geheiß in seine Vitrine stellte "und erst wieder rausholt, wenn du wieder da bist". Das war schön.
Auch S., den ich eine [!] Woche vor meinem Auszug aus Münster eben dort beim feiern kennen gelernt habe, habe ich noch 3 mal besucht. Alles in allem waren es schöne Treffen, & von mal zu mal wurde er mir sympathischer. Es ist komisch, wenn etwas auf einer platonischen Ebene beginnt & plötzlich persönlich wird - aber genau das scheint hier gerade zu passieren.
Es ist blanker Hohn, dass ich in einer Stadt, in der ich fast 3 Jahre wohne genau dann den einen netten Mann kennen lerne, [der mich ausnahmsweise nicht wie eine Wegwerfserviette behandelt] wenn ich 1. aus jener Stadt ziehe & 2. das Land für 13 Monate verlasse. Aufgrund der 2. Tatsache kann ich dieser Sache auch im Moment noch keine reele Chance geben - die Vergangenheit hat mir zu oft gezeigt, dass Kontakte schneller abbrechen, als sie entstehen. Dafür muss man nicht mal in verschiedenen Städten wohnen, dafür kann man sogar benachbart sein.
Es bleibt abzuwarten, was in einem Jahr ist. Sollten wir dann wirklich noch in Kontakt stehen, dann weiß ich wohl, dass man sich auf ihn verlassen kann - auch wenn ich mir das zur Zeit wirklich beim besten Willen nicht vorstellen kann.
Geskypt haben wir nun schon 2 mal - dabei habe ich, glaube ich, vorhin das schönste Kompliment von einem Jungen überhaupt bekommen:

"Melde dich, wenn du ankommst."
"Ja. Falls du nix von mir hörst, bin ich abgestürzt oder andersweitig gestorben, haha."


...später...

"Ich hoffe, meine PS3 geht nicht kaputt, die gibt es nicht mehr so in der Form."
"Ach, deine PS3 wird's schon überleben. Deine PS3 wird es überleben & ich werde es auch überleben."
"Ja, das hoffe ich doch auch. Aber du bist wichtiger als die PS3."


Dankeschön.
Und danke, an alle, die im letzten Monat für mich da waren. Die schlimmsten Abschiede habe ich aber noch vor mir: in 2 1/2 Stunden fahren meine Mutter, mein Bruder, Änna & ich nach Düsseldorf, wo sie, Ina, Drago & Chris mich verabschieden werden.
Das wird furchtbar & ich werde mit sicherheit heulen wie selten. Und dann steige ich in den Flieger & werde morgen in New York landen - & das wird wunderbar.

Ich bin so gespannt, wie dieses Jahr wird. Was für Probleme auf mich zu kommen werden, was für Leute ich treffen werde. Was werde ich sehen, wie bekommt mir das amerikanische Leben? Wer ist nächstes Jahr noch da & was werde ich alles lernen?
Nächstes Mal hört ihr von mir, wenn ich drüben bin. Jetzt kommt erstmal die Au Pair School auf Long Island auf mich zu, & Freitag lerne ich meine Familie kennen.

Bis dann!
Goodbye Germany am 30.9.13 00:28


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/ Astra vorm Kiosk auf 'nem Sofa / Rauchender Bruder vor der Watusibar / Toilettenweisheiten auf dem Eulen-Klo [1. "Pink fucking unicorns dancing on rainbows", 2. "Ilusion vorgerufen durch Alkoholmangel ♥"] / Der letzte Abend in Münster - Adieu, ich werde dich vermissen! /

Es waren turbulente 1 1/2 Wochen, die nun hinter mir liegen.
Vor letzten Mittwoch haben Kadi, Jule & ich ein letztes Mal die Eule besucht & befeiert.
Donnerstag darauf haben wir einen großen Teil [wie sich im Nachhinein herausgestellt hat war es gerade Mal die Hälfte] in Kadis Miniauto gequetscht & ich habe mein Hab & Gut teilweise im Keller meiner Mutter verstaut.
Den Freitag darauf habe ich mein Bett an einen jungen Jurastudenten verkauft, & auch das war irgendwie seltsam. Abend bin ich noch nach Nottuln gefahren, nennen wir es "eine Bekanntschaft besuchen". Es war ein netter Abend mit "Machete" gucken & SSX auf der PS3 spielen.
Samstag habe ich erst mein Fahrrad mit dem Zug von Münster nach Bielefeld transportiert, dann bin ich mit meinem Bruder für eine letzte Nacht in mein Apartment gefahren. Abends tranken wir Bier am Kanal, tranken spontan einen Cocktail & versackten dann vorm Hafen Kiosk, bei dem ein Bier nur 1,30€ kostet, ein Sofa davor stand & es jede Menge zu beobachten gab. Irgendwann nachts haben wir uns noch eine Pizza geholt, die wir uns in ca. 1 1/2 Minuten reingezogen hatten. Nach wenigen Stunden Schlaf räumten wir dann den Rest meiner Wohnung, die nun viel mehr einer Junkiebude (Matratze auf der Erde, leere Pizzakartons & Bierflaschen, ein TV auf dem Fußboden...] glich, aus. Nach zweistündigem Geräume war dann nun "mein ganzes Leben" im Kofferraum des Autos meines Bruders, ich übergab die Schlüssel an meine Nachmieterin, las noch den Stromzählerstand ab & verabschiedete mich von der Vermieterin. Das war's dann. Sehr, sehr schade.
Zeitgleich habe ich versucht, alles für den Au Pair Aufenthalt in die richtigen Bahnen zu lenken. Es war anstrengend, von A nach B zu rennen, ständig Telefonate zu führen, sich mit unklaren Dokumenten zu beschäftigen & eben parallel den umzug zu wuppen. Natürlich hat es alles irgendwann geklappt, aber Dienstag hatte ich dann meinen absoluten Tiefpunkt erreicht.
Die Vereinbarung des Termins mit der amerikanischen botschaft raubte mir wirklich den allerletzten Nerv, das es einfach nicht klappen wollte, was dazu führte, dass ich irgendwann einfach über dem Laptop zusammenbrach & mit aller Kraft meine Tränen zurück halten musste. Hat sogar funktioniert, aber es hat mir auch klar gemacht, wie gestresst ich in den letzten Tagen eigentlich war. Seitdem habe ich einen Gang runter geschaltet, & jetzt geht es mir auch wieder ganz gut.
Montag werde ich alleine nach Berlin fahren, den Tag so sinnvoll wie möglich verbringen & dann Dienstagmorgen mein Visum beantragen. Und wenn ich das geschafft habe, steht der Reise wirklich nichts mehr im Weg. Wow.
So weit, so gut - nach dem Wochenende gibt es bestimmt wieder etwas neues.
Entstresst am 5.9.13 21:29


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