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”Was it your intention to go here and find a fuckable girl? Haha.”
“No, my intention was just to have a good time… and now I have, I guess.
And by the way, I like your forest.”


Die gestrige Nacht war eine wunderbare.
Jul, Laura & meine Wenigkeit begrüßten das neue Jahr[zehnt] kreischend & mit weit geöffneten Armen auf der tollsten Brücke im Herzen unserer Hometown.
Da war es nun endlich, das neue Jahr. Es hatte mich mit Anlauf angesprungen & ich schrie vor lauter Freude & Glück, dass wir uns nun in den Armen liegen konnten.
Schließlich landeten wir im Stereo, wo wir den bestehenden Plan des Arschabfeierns in die Tat umsetzten.
Diese Nacht barg einige skurrile Begegnungen, wie ich bald feststellen durfte.
Zunächst unterhielten Jul & ich uns mit einem kleinen 18-jährigen Jungen, der auf sonderliche Art & Weise Muttergefühle bei mir auslöste. Wir führten eines der inhaltlich bombastischten Gespräche, die ich je mit einem mir Fremden geführt habe.
„Ich weiß nicht ob ich schwul bin! Oder bi!“ So seine Aussage. Er wartete auf seinen Freund, fragte uns aber noch, ob er mit einem von uns rumknutschen dürfte, um zu wissen ob es toll ist, ein Mädchen zu küssen.
Weil ich alles so witzig & auf eine sympathische Weise gestört fand, stellte ich mich zur Verfügung. Ich kann nicht sagen dass es überragend toll gewesen war, es war eher wie einen kleines Hundebaby streicheln, aber darum ging es ja nicht. Immerhin fühlte ich mich gut, denn ich hatte meine gute Tat für den Tag erledigt, indem ich einen emotional verwirrten Menschen helfen konnte. Mutter Theresa on tour, haha.
Dann verschwimmt alles zu einem großen Klumpen. Ich habe getanzt, gesungen, bin alleine durchs Stereo geirrt & habe mich zwischendurch immer wieder mit seltsamen, betrunkenen Leuten unterhalten, die alle in einem Zustand des Glücks schwebten & bis zum Rand mit Liebe angefüllt waren. Zauberhaft.
Und dann waren da plötzlich diese Holländer.
Die rasteten völlig aus & sprangen & sangen & tanzten als ob ihr Leben davon abhänge. Ich weiß nicht mehr warum, aber ich fand mich irgendwann in ihrer Mitte wieder & wurde von ihrer exorbitanten Feierlaune angesteckt.
Ich unterhielt mich mit einem für meine Begriffe äußerst gut aussehenden Jungen, an dessen Namen ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern kann, weil er einfach so seltsam war. Er stellte sich als Frank vor, woraufhin ich entgegnete: „Oh, really? My uncle’s name is Frank, too, hahaha!“
Er sagte, sein Deutsch wäre beschissen, deswegen unterhielten wir uns die ganze weitere Nacht auf Englisch. Ich schnorrte zwei Zigaretten & wir rauchten & er brachte mir bei, wie man auf Holländisch bis 10 zählt. Seine Freunde sprangen uns auf der Tanzfläche an & jeder einzelne fragte mich wie ich heiße & niemand verstand meinen Namen. Sie riefen „Ich liebe Bielefeld!“ und ich rief „I love all the Dutch, you are so polite, I can’t believe it!“ und sie strahlten & ich strahlte noch viel mehr. Ich war schwerst von ihnen begeistert, sie waren wirklich allesamt so nett & höflich, so was habe ich noch nie erlebt.
Nachdem F. sich vergewissert hatte, dass mir das Lied, was gerade lief [Ich bin nicht sicher, aber ich glaube es war Franz Ferdinand] mir gefiel, zog er mich zu sich ran & küsste mich. Und zwar so, wie es in einer letzen Filmszene eines guten Films aussehen könnte.
Seine Freunde johlten & lachten & machten ein riesiges Theater & wir rauchten noch eine, mitten auf der Tanzfläche.
Schließlich wollten meine neuen Freunde gehen, was ich äußerst schade fand, aber: F. wollte noch bleiben. Er blieb mit mir, & als die Lichter irgendwann angingen bot ich ihm Asyl für eine Nacht.
Auf dem Rückweg von der Bushaltestelle zu mir nach Hause fragte ich ihn plötzlich, ob wir durch den Wald nach Hause gehen wollten, auch wenn dies ein Umweg ist. Die Idee begeisterte ihn & so wanderten wir um halb 8 Uhr morgens durch den frisch zugeschneiten Wald.
Postkartenidylle deluxe. Ich zeigte ihm meinen alten Kindergarten & wir redeten, als ob wir uns seit mindestens 100 Jahren kennen. Ich fühlte mich in diesen Stunden einfach nur wohl & seine Hand in meiner fühlte sich richtig an.
Schließlich kamen wir zu Hause an, wo wir uns zwar direkt ins Bett legten, aber noch lange nicht schliefen. Wir redeten, bis es draußen hell wurde, & um 12 Uhr verließ er mich dann schließlich.
Ich brachte ihn noch zur Bushaltstelle & als der Bus kam, schaute er mich an, küsste mich noch einmal & bedankte sich für alles. Dabei hätte ich es doch sein müssen, die sich bedanken sollte.
Ich hoffe, ich treffe irgendwann wieder jemanden, der mich allein mit seiner Anwesenheit glücklich so macht - & vielleicht nicht grade hunderte von Kilometern entfernt lebt.

La fin.
1.1.10 18:35


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You know you make me wanna shout!

Gestern wanderte ich gedankenverloren durch den Mitternachtsschnee & dachte dabei an „my first international love affair“. Leider begannen bei diesem Gedanken meine Wangen an zu glühen… oh Mann.
Der Geschmack von Silvester hat sich mittlerweile von meiner Zunge abgelöst & mein Kissen riecht auch wieder fast wie vorher. Und obwohl der Wald immer noch verschneit ist, geht’s morgen wieder an die Arbeit.
Der Zauber verfliegt, der Alltag boxt mir wieder voll eine rein. Um mich diesmal nicht von grauer Stimmung vergewaltigen zu lassen habe ich beschlossen, zurück zu hauen so gut es geht.
...Ich hab ja immerhin seine E-Mailadresse… ich werde ihm wohl auch mal schreiben.
Morgen. Versprochen.
3.1.10 18:52


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Nachdem ich ihm gestern die versprochene Mail geschrieben hatte, rollte ich mich in mein warmes Bett ein & schlief mit dem Gedanken ein, ob er mir wohl überhaupt jemals antworten würde. Who knows.
Heute Morgen rief ich auf der Arbeit in der größten Psychatrie der Stadt an, um mir endlich einen Praktikumsplatz klar zu machen.
Ich war halbwegs optimistisch & freute mich mit mir selbst dass ich es mir zutraute, sogar evtl 2 Wochen auf der Geschlossenen dort zu arbeiten. Ich würde alles in Kauf nehmen für die Erfahrung, einmal in einer Psychatrie zu arbeiten.
Die Frau am Telefon sagte mir, ich solle ihr noch einmal eine Mail zu schicken mit einem kurzen Lebenslauf, was ich denn grade mache, warum ich da hin will blah blah & so weiter & so fort.
Ich loggte mich also eben ein, um ihr einen Teil meiner besten Seite zu schicken. Und plötzlich setzte mein Herz kurz aus. Es nahm Anlauf.... & machte einen RIESENsprung!
Er hatte tatsächlich geantwortet. Und das sogar schon vor 8 Uhr morgens. Ich war erstaunt, aber gleichzeitig... fingen die Gedanken an zu kreisen. Ich entschied, dass ich keinen Bock hab jetzt eine evtl. enttäuschende Nachricht zu lesen & schrieb erst meinen Lebenslauf + Bewerbung.
Leider war ich viel zu schnell damit fertig & ich hatte keine Ahnung, wie ich das Öffnen der Mail weiter rausschieben konnte.
Ich ohrfeigte mich selbst und lachte mich mit den Worten "Du bist sowas von megabescheuert!" aus.
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Er hat mich nicht vergessen. Er hatte Glück dass er später nach Hause kam, so musste er nicht mithelfen die chaotische Bude seines Kumpels mit aufzuräumen.
Er hatte viel Spaß hier & wenn er wieder kommt lässt er es mich wissen, auch wenn dies in nächster Zeit wohl eher nicht der Fall sein wird. Doppelpunkt Klammer auf.
"Herzlige grussen (I don't know how to make the letter that looks like a B but is like a double s (ringel s?))".

1. kommt es immer anders & 2. besser als man denkt.
5.1.10 18:42


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