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Day 27: A problem that you have had.


Da fällt mir als erstes das letzte Jahr ein. Ich hatte mein FSJ grade beendet & wollte motiviert wie sonstwas meinem Studium entgegen treten.

Problem 1: ALLE Unis sagten mir ab & ich hatte mir keinen Plan B zurecht gelegt, weil ich fest davon ausging, dass ich irgendwo genommen werde.

Wow, das war echt beschissen. Ich war arbeitslos! Ich hatte nichts, worauf ich mich freuen konnte, ich wollte nicht mehr nach vorne schauen. Ich suhlte mich eine Woche lang in Selbstmitleid, Angst & schlechter Laune. Schließlich hatte Loredana die glorreiche Idee, meinen Exchef nach einer Praktikumsstelle für mich zu fragen. Er & ich sagten zu & ich hatte wieder etwas "festes" für die nächsten 6 Monate. Immerhin.
Nach 2 Wochen, in denen ich mich recht gut in der neuen Situation eingelebt hatte, kam ich eines Tages nach Feierabend nach Haus & fand einen Brief der ZVS auf dem Tisch. Es war die Studienzusage aus Münster, ich war durchs nachrückverfahren noch irgendwie reingerutscht.

Problem 2: Ich hatte grade erst einen halbjährigen Arbeitsvertrag unterschrieben, man hatte für mich gekämpft & sich den Arsch aufgerissen. Konnte ich diese lieben Leute einfach wieder verlassen?

Ich entschied mich für ja, denn wer hätte mir garantiert dass ich zum nächsten Sommersemester einen Platz bekommen hätte?
Auf der Aebeit nahm man es gelassen auf, ich war sehr froh darüber. Einige Tage später packte ich meine sieben Sachen & fuhr mit meiner Oma nach Münster, um mich einschreiben zu lassen.

Problem 3: Die Dame, die die Praktika überprüft, wollte mir mein FSJ nicht anerkennen, weil "das ja nichts mit Sozialer Arbeit zu tun" hätte.

Endgültiger Nervenzusammenbruch, ich lag den restlichen Tag in meinem Bett & heulte mir die Augen aus dem Kopf. Ich hatte es geschafft, mich so kurz vor dem Ziel aufs Maul zu legen. Und jetzt lag ich da & konnte & wollte nicht mehr.
Obwohl es mir miserabel ging, habe ich mich am nächsten Tag zur Arbeit geschleppt & dort prompt wieder angefangen zu heulen. Auch unsere tolle örtliche Sozialarbeiterin wollte mir nicht helfen - zunächst.
Wundersamerweise fand sie eine andere Sozialarbeiterin, die mir den Wisch ausstellen wollte, den ich fürs Studium brauchte - Vorraussetzung war, dass ich noch 2 Wochen Praktikum bei ihr machte.
Der Rest ist Geschichte: Gudrun stellte mir die Praxisbescheinigung aus, & mit viel viel Glück & Spucke durfte ich das Studium antreten. Während des Praktikums habe ich Martin kennen gelernt, bei dem ich nun mein Praxissemster [es ist bereits mein 3. Semester!!] absolviere. Ich würde sagen, diese Zeit war wirklich eine der ätzendsten, die ich je durchgemacht habe; aber am Ende hat es sich doch noch bezahlt gemacht. Seitdem bin ich etwas optimistischer, was das Lösen von scheinbar unmöglichen Problemen angeht - am Ende löst es sich doch irgendwie auf, & man muss versuchen das beste draus rauszuholen.
1.10.11 16:08




Day 28: Something that you miss.

Das ist so eine Luxusproblemchenfrage. Mir geht's eigentlich ziemlich gut im Moment, deswegen fehlt mir auch nicht viel.
Ich war schon seit Jahren nicht mehr am Meer, das vermisse ich schon. Ich vermisse die lauen Sommernächte auf dem Balkon, die dieses Jahr einfach nicht da waren. Ich konnte dieses Jahr nicht einmal unter den Sternen einschlafen, weil es viel zu kalt war.
Ich vermisse das Gefühl, sich auf das Wochenende zu freuen weil man weiß, dass man eine Menge lustiger Leute wieder trifft & vielleicht 100 neue Dinge entdeckt. Ich vermisse das Kribbeln, wenn man in der Achterbahn sitzt & es bergauf, zum höchsten Punkt der ganzen Fahrt geht. Mittlerweile gibt mir das keinen Adrenalinkick mehr.
Ich vermisse die Kindergartenzeiten, als ich den ganzen Tag nur am Basteltisch saß & gemalt habe. Ich vermisse meine kindliche Fantasie & Kreativität; ich hab das Gefühl, die beiden sind nur noch bröckchenweise bis gar nicht mehr vorhanden.
Ich wär gerne mal wieder Kind. Aber nicht heute, nicht in dieser Zeit. Die 90er waren schon okay.
2.10.11 23:38




Day 29: Goals for the next 30 days.

In 30 Tagen ist es fast November. Abgefahren.
Für die nächsten 30 Tage setze ich mir keine großen Ziele. Ich möchte, dass meine Arbeit spannend bleibt & ich gut ausgelastet bin & werd auch alle dafür tun. Die Motivation soll mir nicht flöten gehen.
Am 07. Oktober kommt Dirk Bernemanns neues Buch heraus [ich hab beim Schreibwettbewerb wie erwartet nichts gewonnen] & ich hoffe, ich habe davon etwas länger etwas & verschlinge es nicht innerhalb von 2 Tagen [muss...mich...zurückhalten...kann...nicht!].
Außerdem würde ich gerne etwas cooles für Halloween planen, sprich: entweder 'ne Fressorgie, ein Konzert oder 'ne nette Party finden & beschwingt in den grauen November reinholpern. So langsam kann ich den Herbst auch akzeptieren.
3.10.11 18:40


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