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S A M S T A G, der 23.06.2012

Dustday II. Es war immer noch ungalublich trocken & staubig, dafür aber herrlich warm.
Meine Laune wurde morgens leicht getrübt, als ich eine SMS von Ben, einem Autor der Zeitung, für die ich die Interview führen sollte erhielt, in der stand dass mein erster ursprünglicher Interviewpartner Willy Moon spontan abgesagt hatte. Das nervte mich, denn ich hatte mich grade auf ihn ziemlich gut vorbereitet [ich habe erst 2 Tage zuvor erfahren, wenn ich backstage treffen würde]. Stattdessen sollte ich plötzlich eine Band namens "Eastern Conference Champions" interviewen. Ich hatte in meinem Leben noch nicht von dieser Band gehört, wußte nicht mal ob es eine deutsche Band sei oder aus dem Ausland, was die für Musik machen etc... ich fand es blöd, so vollkommen unvorbereitet zu sein & so ins kalte Wasser geschmissen zu werden. Nachdem ich mir dann 5 Minuten Frust geschoben hatte, dachte ich darüber nach dass das ja nun wirklich ein Luxusproblem sei & freute mich auf den Tag.
Dieser begann musikalisch für uns nach der Cantinaaband mit All Mankind, die wir auf dem Boden chillenderweise um 12 Uhr vor der Green Stage verfolgten. Eine nette, sympathische Band aus Australien, die die ersten leute, die sich bereits aufs festivalgelände verlaufen hatten, mit guter Laune in den Tag starten ließen.
Danach übernahmen Young Guns das Zepter.



Der Sound ist zwar scheiße, aber es fängt doch ganz gut die Stimmung ein. Und ab 1.50 Min kann man erahnen, wie sehr es gestaubt hat. Man stand zwischenzeitlich einfach wirklich nur noch in einer Wolke aus Staub. Ach, & man beachte die Auwhl an diversen Kostümen.
Kurz zu der Band: Young Guns kenne ich daher, dass ich mir mal eine CD im Laden von denen angehört habe. Ja, so ein Fakt reicht mir, um eine Band live anzusehen. Sie spielen gut gemachten Rock & rissen die Menge trotz aller Frühe mit.

Um 14.00 Uhr gingen mein Bruder rüber zur Red Stage & standen in der ersten Reihe bei Willy Moon. Auch wenn der Termin geplatzt war, war ich trotzdem neugierig & wollte mir diesen komischen Vogel live anschauen, denn seine Musik klingt wirklich gut & vor allen Dingen speziell... so etwas hatte ich vorher noch nicht gehört.



Vielleicht umschreibt man es mit Elvis trifft Electro. Hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Empfehlenswert ist auch sein Lied "Yeah yeah yeah", geht gut ab & gibts sogar bei youtube zu sehen.
Um 14.30 Uhr hieß es dann hurtig rüber zur White Stage, ein bisschen Spontanrecherche betreiben & sich die Eastern Conference Champions reinziehen.



Wie sich während des Auftritts herausstellte, kamen die Jungs & Mädels aus Los Angeles. Ich suchte mir ein paar Aufhänger, um irgendetwas fragen zu können; das Interview sollte eine halbe Stunde nach dem Auftritt (15.30 Uhr) stattfinden.
Ich hatte mich für 15.15 Uhr mit Ben vom piranha-Magazin vor dem Presse- / VIP-Zelt verabredet. Er war cool drauf & es lief von Anfang an gut mit ihm. Er musste erst irgendetwas abklären, dann durfte ich mit ins Pressezelt.
Ich wußte nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte; ich fühlte mich wie ein Schwamm, der versuchte, 8726836656942 Eindrücke auf einmal aufzusaugen. Ich war keine 10 Sekunden drin, da liefen Ben & ich fast vor eine Kamera, also mitten in ein TV-Interview; erst auf dem zweiten Blick checkte ich, dass ich fast den Sänger von Madsen angerempelt hätte. Irgendwo in einer Ecke sah ich Joko Winterscheid herum stehen; es war köstlich, auf einmal fühlte ich mich tatsächlich ein klein wenig wichtig.
Ich musste irgendwo meinen Perso abgeben & dann wurden wir nach draußen in ein kleines abgetrenntes Areal geleitet, wo wir das Interview geführt haben.
Eastern Conference Champions; das war eine nette, total auf dem Boden gebliebene Truppe ["unglaublich, wieveiel Leute unseren auftritt gesehen haben, wir dachten vielleicht kommen so... 2!"]. Es war auch mehr lustiges Rumgequatsche denn ein Frage-Antwort-Interview. Was sollte ich auch groß fragen, wenn ich erst seit wenigen Stunden von der Existenz dieser Band wußte?
Und lustig war es obendrein. Der Drummer fragte mich, woher ich komme. Als ich "Bielefeld" sagte & gerade ausholen wollte, um zu erklären, wo das eigentlich liegt, da blubberte die Band euphorisch los "Ohh, Bielefeld! We love that city! We played there in october last year." Tatsächlich sind sie sogar in unserer Homebase, dem Forum aufgetreten. Um meiner Verdutzung noch eins drauf zu setzen, sagte der Sänger: "Ich hab mal gehört, dass Leute sagen, dass Bielefeld gar nichts exisitiert. Wieso ist das so?" Ich brach "Noooo" rufend auf dem Tisch zusammen & alle lachten sich scheckig. Soso, sogar die Amerikaner kennen die Bielefeldverschwörung. Ben freute sich & sagte, das komme auf jeden Fall in die Zeitung. Yeah.
Nach 15 Minuten war es dann auch schon vorbei. Wir haben noch schnell ein Foto gemacht [leider habe ich die Fotos immer noch nicht erhalten...], & Melissa aus der Band fragte direkt "Does that goe on your twitter?" & als wir uns verabschiedeten, umarmte sie mich & sagte "It's the american way". Unglaublich charmant.
Ben & ich quatschen noch kurz, ich guckte mich noch ein wenig um, um noch irgendjemand Interessantes zu erhaschen [Bonaparte führten am Nebentisch ein Interview mit Viva...]. Dann gingen wir zusammen mit meinem Bruder schnell zur Blue Stage, denn dort hatte bereits eine Band angefangen zu spielen, auf die ich auch sehr gespannt war: Kakkmaddafakka!



Ich stehe total auf diese Band. Leider gab es zu Anfang noch Tonprobleme; die Boxen fielen zwischendurch immer mal wieder aus. Das trübte aber niemandes Laune & alle feierten munter weiter. Ich hätte weder gedacht, dass so viele Leute Kakkmaddafakka kennen noch dass sich so viele Leute zu ihrer Show einfinden würden.
Das Video daoben kommt dem Auftritt nahe. Es ging zum Teil anarchistisch zu. Riesige Fahnen wurden geschwenkt, der Cellospieler spielte oberkörperfrei & sich offensichtlich den Arsch ab & mein persönliches Highlight waren die 3 Backgroundsänger, die lustige & leicht tuckig anmutene Choreografien vollführten. Mit meinem Bruder, dem ich die Musik schon zuvor zu Genüge schmackhaft gemacth habe, haben sie jetzt auch noch einen weiter Fan dazugewonnen.
Es wurde 17 Uhr & langsam begannen sich die Bands blöderweise zu überschneiden. Doch anstatt zu grübeln nutzten wir die Zeit, um schnell ins Camp zu huschen, eine Jacke & wenig was zu trinken zu holen.
Zurück auf dem Festivalgelände trennten mein Bruder & ich uns: Er ging zu Madsen, die ich mittlerweile schon 2 mal gesehen hatte, ich schaute mir den Rest von Thees Uhlmann an, um mir schon mal einen guten Platz zu sichern.



Joah, ungefähr dort muss ich auch gestanden haben. Ich bin zwar noch nie ein Tomtefan gewesen, aber ich muss sagen dass der alte Thees live echt nicht schlecht ist.
Er hat sich, ähnlich wie Casper, unheimlich über das euphorische Publikum gefreut & hat seine Version von XOXO präsentiert, was ziemlich gut ankam. Er widmete brav verschiedenen Leuten verschiedene Lieder, war wirklich gut drauf & schien nicht zu fassen, wie beliebt er war. Am Ende seine Auftritts blieb er noch kurz am Bühnenrand stehen, verbeugte sich, lies das Bild der Menge auf sich wirken, rief überglücklich "Ich komm von hier, aus der Nähe" & ließ jedermann spüren, dass er gerne noch Stunden weiter gemacht hätte & sich gar nicht lösen wollte. Musste aber sein, denn er musste Platz für meine große Liebe machen.



Ich war glücklich, als ich festgestellt habe, dass auf youtube der komplette Auftritt von Florence + the Machine zu finden ist. Fuck yeah!
Ok, also eigentlich brauche ich gar nicht so viel sagen. Es schien, als ob sich Florence das Wetter persönlich ausgesucht hätte, denn es war einfach Florencewetter: Sonne, nicht zu viel, so dass sie sanft beschienen wurde, gewürzt mit einem Hach von wind, der ihr Kleid & ihre Haare in genau dem richtige Maße wehen ließen. Sehr schön.
Hat sich natürlich wieder mal gelohnt. War Florence am Anfang noch etwas zurückhaltener, hüpfte sie später wieder in alter Manier über die Bühne & erreichte jeden, egal wie weit er weg stand. Hat mein Herz erwärmt.
Meinen Bruder habe ich nach dem auftritt wieder gefunden. Wir sind dann rüber zur Red Stage, weil wir dem Gerücht, City and Colour hätte abgesagt, auf den Grund gehen wollten. Wie es sich herausstellte, stimmte das; dafür wurde, ganz zu meiner Freude, M83 vorgezogen.



Ein ganz kurzer Ausschnitt, der aber eigentlich klar macht, wie geil dieser Auftritt war; eine wirkliche Überraschung. Live ist diese Band wirklich ein Erlebnis, kein vergleich zur Platte; ich würde ohne zu zögern wiederkommen.

Danach musste ich mich mal wieder entscheiden: Rise Against oder Noel Gallagher? Eigentlich finde ich Noel Gallagher kacke, weil er ein eingebildeter Sack ist, aber immerhin ist er ein Teil von Oasis. Ich beschloss, trotzdem auf ihn zu scheißen, mich meinem Bruder anzuschließen & mir Rise Against reinzuziehen, die ich schon zuvor irgendwann mal auf dem Hurricane verpasst hatte. Das war eine gute Entscheidung.



Es war ziemlich voll vor der Green Stage, was auf die Beliebtheit dieser Band schließen lässt. Ich fühlte mich stellenweise wieder ins Jahr 2007 zurückversetzt, danke für die Zeitreise!
Marco & ich verkrümmelten uns kurz vor Ende, um wieder zurück zur Blue Stage zu pilgern. Denn dort spielten ab 22.30 Uhr die großartigen Mumford and Sons.



Ich bin betrübt, dass hier keine besseren Videos des Auftritts zu finden sind. Sollte ich ihn mit einem Wort beschreiben, würde ich ohne zu übertreiben sagen: Magisch. Es war einfach nur toll, wunderschön, eine Stunde mit Dauergänsehaut. Die Menge war unglaublich textsicher & stellenweise fast lauter als die Band. Marcus Mumford zog den Auftritt tapfer mit gebrochener Hand durch, was dem ganzen überhaupt keinen Abbruch tat. Die Stimmung lässt sich überhaupt nicht beschreiben, außer einfach nur toll. Friede, Freude & ein dicker, dicker Eierkuchen. Ich hoffe wirklich, dass dieser Auftritt noch übertragen wird [angeblich am 5.7.], damit man annähernd sehen kann, WIE toll das war.
Und wer sehen möchte, wie diese sympathischen Herrschaften es auch noch schaffen gut 30.000 Leute überzeugend & glorreich & trotzdem auf eine süße Art & Weise zu verarschen, der möge sich das folgende Video anschauen. Spiegelt die Stimmung übrigens auch sehr gut wieder:



Der Tag war lang gewesen, & trotzdem war noch nicht Feierabend für mich. Denn die Band, die im Anschluss kam, hätte ich niemals & ums Verrecken nicht verpasst: Justice.



Dieser Spaß ging von 0.30 - 2.00 Uhr, ich glaube so lange habe ich noch nie auf einem Festival getanzt. Und es hat sich so sehr gelohnt. Derjenige, der das gefilmt hat muss wohl neben mir gestanden haben, denn genauso gut konnte ich auch auf die Bühne gucken [obwohl es da gar nicht sooo viel zu sehen gab].
Wie kann ich das zusammenfassen? Zwei schweigende Franzosen, die die Massen komplett zum ausrasten bringen, egal, was sie tun. Auch ich habe mir mal wieder die Stimme ins Nirvana geschrien & habe meine Sprunggelenke aufs Maximum strapaziert. Was für ein Auftritt. Was für ein geniales Ende eines genialen Tages.

S O N N T A G, den 24.06.2012

Nach zwei Staublungentagen fängt es traditionsgemäß an zu regnen. Die Staubwüste verwandelt sich binnen kurzer Zeit in ein Matschschlachtfeld.
Trotzdem standen Marco & ich schon um 12.00 Uhr wieder vor der Green Stage, um den ersten Act des Tages, We are Augustines im noch leichten Regen zu genießen.



Den "Chapel Song" kannte ich seit ein paar Wochen & er gefällt mir richtig gut. Auch die Band versuchte die mittlerweile nicht mehr ganz so frischen & spärlicher vertretenden Festivalgänger auf Touren zu bringen; hat zwar nicht mehr so gut geklappt wie bei Young Guns am Vortag, aber die, die da waren klatschten brav mit. Das letzte Lied ließen mein Bruder & ich sausen, um zur White Stage zu gehen: Denn dort spielten nun meine nächsten Interviewpartner, Alt-J aus Leeds.



Ich habe mich in die Jungs, vor allen Dingen aber in ihre Musik verliebt. Sie haben einen eigenen Stil, ich weiß sie nicht wirklich einzuordnen; irgendwas zwischen Electro-Indie-Folk. Von "Breeze Blocks" habe ich seit einer guten Woche einen Ohrwurm & ich habe mich auch das Album besorgt, was nun bei mir hoch & runter läuft. Diese Band ist ein echter Geheimtipp. Ich wünsche ihnen den Erfolg, den sie verdienen.
Um 14.30 Uhr habe ich die Band wie gesagt zusammen mit Ben backstage getroffen. Wir plauderten nett miteinander & natürlich machten wir auch am Ende wieder ein Foto, bei dem wir uns nachher darüber lustig machten weil es aussah wie ein Familienfoto [ich & der Bassist auf dem Sofa, die anderen 3 dahinterstehend & irgendwer hat mir auch noch fast beschützend seine Hand auf die Schulter gelegt]. Das war drollig.
Nachdem Interview hing ich noch ein wenig mit Ben im Pressezelt ab, weil es mittlerweile unglaublich heftig regnete & ich ihn noch ein wenig löchern wollte, was seine Arbeit als Musikjournalist anging [Traumjob!]. Unter anderem fand ich heraus: Der Sänger von Muse ist verkappt & macht keine Witze, Chester Benningfield ist arrgoant im Umgang, Mike Shinoda ein toller & Serj Tankian ein richtig lieber Kerl. Ich hätte noch stundenlang zuhören können, aber ich musste raus in den Regen, den auf der Red Stage traten Kraftklub auf.
Kraftklub wird ja mittlerweile den meisten ein begriff sein, es gibt kein vernünftiges Video des Auftritts, deswegen verzichte ich mal auf irgendein Geschrebbel an dieser Stelle.
Ich hab mich relativ weit nach hinten gestellt, da ich pünktlich gehen musste. Was ich mitbekam:
- gude Laune
- Sänger Felix will crowdsurfen, hats aber irgendwie nicht hinbekommen & ist einfach ins Publikum gefallen
- "Gestern beim Southside schien die Sonne & wir mussten in nem Zelt spielen. Heute stehen wir auf einer riesigen Bühne & es regnet! Mein Leben ist ein Arschloch." - Felix
- gude Laune
- gude Laune trotz MASSIVEM Regenguss

Ich musste leider früher abziehen, weil der nächste Interviewtermin anstand. Ich brauchte Ewigkeiten, um mich zum Pressezelt vorzukämpfen, wo ich vollkommen durchnässt & laut Ben als "Definition eines begossenen Pudels" ankam. Und meine Interviewpartner, die vollkommen fertig frisiert, geschminkt & wunderhübsch gekleidet & Bomben von Weibsbildern waren, waren niemand geringeres als... Katzenjammer!

Ich finde leider weder ein vernünftiges Bild noch ein Video von diesem Tag, schade.
Katzenjammer scheint bekannter zu sein, als mir bewusst war. Sie haben vor dem Headliner auf einer großen Bühne vor echt vielen Menschen gespielt. Kurzer Erklärung: Diese Band besteht aus 4 Frauen, die insgesamt mehr als 20 Instrumente spielen & auch zwischen den Songs einfach mal die Instrumente wechseln.
Dieses Mal mussten wir wieder unsere Ausweise abgeben im Austausch bekamen wir so Pässe zum umhängen. Ich kam mir wieder sehr wichtig vor.
Die Mädels waren nett & besorgt um meinen Gesundheitsszustand, weil ich zitterte & eben klatschnass in dieser sogenannten Interviewbox saß. Ich kam mir auch leicht komisch vor, als wir uns für ein Foto aufstellten: diese 4 hübschen Frauen - & ich, der Lumpi in der Mitte.
Ansonsten war aber alles cool. Nach 10 Minuten war leider wieder alles vorbei. Dann wurde ich noch ein wenig von irgendwelchen Backstagemenschen bedauert [schade, dass ich mich selbst nicht gesehen habe... oder auch zum Glück]. Ben & ich quatschten noch ein wenig, dann trennten sich unsere Wege & ich lief zurück zur Red Stage, um mir direkt die nächste Band reinzuziehen: Boy.

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Der Regen ließ ein wenig nach, stattdessen schwebten Seifenblasen & Mädchengesänge durch die Luft. Die Mädels auf der Bühne freuten sich, dass das Publikum so gut mit ging, "am ersten Festivalwochenende überhaupt für uns". Alles blieb eher ruhig, & das brauchte ich im Moment auch, denn irgendwie hatte ich grade einen kleine Durchhänger.
Nach dem Auftritt schaute ich noch ein bisschen von The Shins [♥], bis mein Bruder & ich uns wieder gefunden hatten. dann sind wir zurück zum Zelt, damit ich meine mittlerweile komplett nassen, klammen & kalten klamotten wechseln konnte. Präventiv habe ich mich dann 4-schichtig angezogen; das war eine gute Idee.
Um 19.15 Uhr schauten wir uns dann den Anfang des Katzenjammerauftritts an, um dann nach einer halben Stunde rüber zur Green Stage zu gehen, denn dort spielten The Kooks.



Was hier [sehr kurz] zu sehen ist: Regen, teils unmotivierte Menschen [in unserer Ecke war die Stimmung besser!] & joah, sonst eigentlich nichts.
Es schüttet nach ein paar Lieder wieder richtig, & ich machte mir mein Privileg meines VIP-Bändchens zu nutze & verkrümmelte mich ins Pressezelt, um nicht wieder sofort durchnässt zu sein; ein paar Stunden musste ich ja noch durchalten.
In dem Zelt wurde der Katzenjammerauftritt im TV übertragen, also hatte ich dort auch etwas zu tun.
Gegen Ende des Kooksauftritts bin ich wieder rausgegangen & habe mit meinem Bruder gewartet, bis schließlich um 21.30 Uhr Die Ärzte die Bühne betraten.



Naja, sie kamen mit 10 Minuten Verspätung, aufgrund von "Arschlochproblemen" [Zitat Farin U.]. Ich blieb eine Weile, denn eigentlich wollte ich ja noch woanders hin: Um 22.00 Uhr lief ich los zur Blue Stage & benötigte unglaublich lange, da 1. anscheinend 90% aller Menschen bei Den Ärzten standen & 2. ich zwischen den Bühnen im Schlamm stecken blieb. Doch dann, irgendwann kam ich an bei New Order.



Kurze Musikgeschichtskunde für alle, die nicht verstehen wieso ich Die Ärzte für eine noch ältere Männerband verlasse & überhaupt, wer New Order überhaupt ist dass sie als letzter Act in Konkurrenz mit Die Ärzte (!), Beirut (!) & Fritz Kalkbrenner (!) auf den anderen Bühnen spielen [überhaupt mal: Was ist das denn für eine Planung? Der Großteil der menschen hat sich bestimmt geärgert & hätte gerne mind. 2 Bands gleichzeitig gesehen... außer vielleicht die Hardcore-Ärzte-Fans...]. Nun, wie sich aus dem obrigen Video vielleicht erschließt, ist New Order aus Joy Division hervorgegangen, nachdem sich Ian Curtis erhängt hat. Also Joy Division minus Sänger. Einfach deshalb ist schon mal der Legendenstatus gegeben.
Wobei ja JD den späten 70ern entsprungen ist, & NO eine astreine 80er Band ist & diesen Geist auch in ihrer Musik gefangen haben. Ich stehe einfach total darauf & kann mich daran erinnern, wie mir das Herz geblutet hat als ich die Bestätigung von New Order fürd Hurricane gesehen habe [& ich dachte, dass ich sie verpasse & somit niemals live sehen werde... Hahaha!].
Es war ein seltsamer Auftritt, denn ich kam bei der Bühne an & dachte: Spielt New Order schon? Es waren ziemlich wenig Leute da & ich konnte ganz gemütlich bis zum ersten Wellenbrecher durchgehen. Es waren wenige Menschen, aber ich vermute dass das eben vor allen Dingen an dieser Bombenparallelplanung lag.
Nichtsdestotrotz war es gut. Es gab eine bunte, epilepsieförderne Lichtshow, der unheimlich leichte Nieselregen unterstrich die Stimmung & ich fühlte mich einfach nur mal mit mir allein & damit sehr gut. Ich tanzte allein im Regen zu "Blue Monday" & fands großartig. Und als sie dann zum Schluß "Love will tear us apart" spielten habe ich gegrinst, getanzt, mich wie ein Kind gefreut.
New Order waren ein wenig früher als geplant fertig, deswegen schaute ich mir noch den Rest von Die Ärzte an. Es war wie gewohnt lustig & stumpf ohne Ende, es wurde wieder gefühlt mehr rumgelabert als musiziert, aber das verzeiht man denen ja gerne.
Das Festival endete aus musikalischer Sicht also mit "Rettet die Wale" & dann hat es nochmal bestimmt eine 3/4 Stunde gedauert, bis wir durch den ganzen Schlamm gewatet & unser Zelt erreichen konnten. Marco & ich beschlossen, im Auto zu pennen; wieder eine der besseren Ideen, die wir an diesem Wochenende hatten.
Also verbrachten wir noch eine letzte ruhige & vor allen Dingen angenehm warme Nacht in Scheeßel, bevor wir am nächsten Tag früh morgens die Heimreise antraten.

FAZIT: Es war wirklich unglaublich gut. Es ist furchtbar interessant, als Normalsterblicher einen Blick hinter die Kulissen erhaschen zu dürfen [& war dieser Blick noch so klein]. Ich werde wahrscheinlich nie wieder zufrieden sein können mit einem Festivalline-up, nachdem ich dieses Jahr einfach viel zu krass verwöhnt wurde. Ich hätte wirklich Gummistiefel mitnehmen sollen. Ich kann jetzt glücklich sterben. Scheiße, dieser Cantinasong ist ein heftiger Ohrwurm! Und, zum Schluß: ich habe jetzt 3 Stunden am Stück geschrieben. Ich hoffe dass das beweist, wie gut es war. und ich hoffe auch, dass das irgendwer liest. Danke für die Aufmerksamkeit!
2.7.12 00:18


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Es ist vollbracht, heute Morgen habe ich meine letzte Prüfung in die Hände des Profs gedrückt, & das bedeutet für mich: Semesterferien.
Ich bin um 6 Uhr aufgewacht, hab der Sonne beim aufgehen zugeschaut & nebenbei noch ein bisschen durch meine Unterlagen geguckt, 'nen Apfel gegessen & eigentlich war alles total angenehm & gut. Ich hatte nicht einmal mehr Bedenken wegen der Klausur, obwohl es der allergrößte Mist war [Ökonomische & organisatorische Grundlagen... ich weiß schon, warum ich kein Management studieren möchte].
Ich hab dann einen ziemlich frühen Bus genommen, wo ich dann auch schon Leute aus meinem Studiengang getroffen habe. Naja, besser wo ich nur Leute aus meinem Studiengang getroffen habe, welcher normale Mensch fährt sonst um halb 8 auf einen Samstag in einem Nachtbus (!) durch die Gegend?
Und dann ging es los. Irgendein diffuses Gebrabbel von wegen dass irgendwelche Züge nicht in den Bahnhof einfahren & alle zu spät kommen würden, ganz habe ich es erst nicht verstanden, denn ich hatte meine Kopfhörer drin.
Einige Minuten später wußte ich dann auch, worum es ging: Heute Nacht um 3 Uhr hatten Bauarbeiter eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg im Bahnhof gefunden - & dieser war nun komplett gesperrt. Alle machten ein riesiges Theater darum & klar, ich fands auch nicht toll, denn eigentlich wollte ich nach der Prüfung auch schnell in die Heimat fahren. Aber einige Studenten flippten regelrecht aus. Aha. Dieses Mal also Zuggejammere statt "Ich kann das nicht!". Auch nicht besser.
Die Prüfung war okay, wie ich sie erwartet hatte. Konnte fast alles beantworten; ich werde wohl bestanden haben.
Ich fuhr danach zurück in meine Wohnung, wo ich erstmal mit meiner Mutter telefonierte & sie fragte, ob sie irgendwas wegen den Zügen gehört hätte. Im Radio haben sie wohl von präapokalyptischen Zuständen gesprochen: Leute haben sich geprügelt & geheult, sich gegenseitig die Taxis weggenommen & aus den Schienenersatzverkehrsbussen geschubst. Eskalation in Münster, wer hätte das gedacht?
Ich war ein wenig ratlos, beschloss dann, erst meine Bude zu putzen & dann zum Bahnhof zu gehen, um irgendwie rauszufinden, wie ich denn jetzt nach Hause käme [im Internet stand nichts].
Doch alles was ich erfuhr waren die Tatsachen, dass die Bombe um 13 Uhr entschärft werden sollte & alle Gebäude im Umkreis von 500 Metern evakuiert werden müssten... also musste auch ich weg. Schienenersatzverkehr schien hier ein Gerücht zu sein.
Ich lief zurück, packte meine Sachen, hörte noch irgendeine bedrohliche Durchsage, die ich nicht verstand, aber irgendwas mit "Notruf 112" aussagte & lief zu den Bushaltestellen, tingelte 20 Minuten durch die Stadt & landete schließlich bei einem anderen Bahnhof, von dem dann auch tatsächlich ein Zug fuhr... mit 30 Minuten Verspätung, weil dieser erst 4-5 andere Züge vorbei lassen musste, weil der Fahrplan vollkommen durcheinander war... von Plan konnte man eh schon längst nicht mehr sprechen. Eine Schulklasse oder eine größere Gruppe pubertierender Menschen tat noch ihr übriges zur Stimmung, in dem sie pausenlos herum schrieen. Dann begann es auch noch zu gewittern. Ich war genervt & wünschte mir ein Bier.
Doch irgendwie habe ich es doch noch geschafft hier anzukommen, & jetzt ist alles gut. Die Sonne scheint wieder & man kann von Sommer sprechen.
Es ist einiges passiert in letzter Zeit, die mir fehlte, vernünftig zu bloggen [wegen Prüfungen]. Weil ich eh schon wieder ausschweife fasse ich mich kurz & arbeite ein paar Punkte ab:

- Prüfungen 1 + 2 [26.06 & 28.06.]: Liefen ganz gut, auch wenn ich sie unmittelbar nach dem Hurricanewochenende schreiben musste. Natürlich habe ich zu wenig gelernt & ich hätte es besser machen können, aber ich glaube ich werde niemals der Mensch sein, der nach Perfektion strebt... zumindest, was die Noten angeht.

-Marco's Abiball [29.06.]: Mein kleiner Bruder ist jetzt endgültig durch mit der Schule & ich freue mich, dass er ein besseres Abi hat als ich [obwohl er gegen Ende mindestens genauso faul war]. Sein Abiball gab mir den Anlass, an meinen eigenen zu denken, der so mittel war. Und an den Abend zuvor, als Kadi & ich uns mit dem billigsten Wodka der Welt ins Aus schossen.
Dieser Abend war wirklich nicht spannend. Ich lästerte über diverse Kleider, beschwerte mich, dass mir langweilig war [denn es passierte: NIX] & bekam deswegen noch Anschiss von meinem Bruder. Pff.
Gegen Ende traf ich Gilli wieder, der sich über meine ganzen Tattoos & mein Studium & wahrscheinlich mein Leben an sich wunderte. Ein bisschen Blabla, dann gings irgendwann zum Glück nach Hause.

-Ruhr in Love [30.06.]: Das war mal wieder eine dieser ziemlich spontanen Dinge in meinem Leben. G. [kurzer Rückblick: kaputter, unglaublich lieber Typ aus dem Pott] hatte ich gefragt, ob ich ihn mal besuchen käme, & das haben wir nun mit RiL verbunden. Ich war erst skeptisch, weil es sich um ein Elektrofestival handelte, bei dem 16-jährige mitfeiern dürfen; deswegen ging die ganze Veranstaltung auch nur bis 22. Uhr.
Und wie immer, wenn ich mit G. unterwegs bin, ist es wie eine Achterbahnfahrt durch eine surreale Parallelwelt. Wildfremde Menschen ziehen sich vor meinen Augen Substanzen auf verschiedenste Wege rein & man merkt ihnen danach nicht das kleinste bisschen an. Sowieso, ich kann nicht zählen wie oft ich gefragt wurde, ob ich "konsumiere". Um Gottes Willen, ey.
Das ist irgenwie faszinierend & abstoßend zugleich. Ich kann es nicht beschreiben. Manchmal dachte ich wirklich, ich sei nicht wirklich da, sondern sehe mir grade einen Film über seltsam verkorkste Leute an.
Zurück zu RiL. Ich lernte 1000 nette Leute kennen, die ich in meinem ganzen Leben wohl nie wieder sehen werde. Ist auch nicht schlimm, denn solche Leute nenne ich gerne mal One-Night-Friends. Es war wirklich nicht schlecht, die Sonne lachte & die Zeit schien an diesem Tag zu rasen.
Wir ließen die Nacht mit billigem Rotwein [ich zumindest] in G.s Wohnung ausklingen. Ich pennte auf dem Sofa & philosophiert am nächsten Tag mit G. über alles Mögliche; was ich vor allem an ihm mag, ist seine Ehrlichkeit. Und obwohl ich nicht ganz richtig tickt, sagt er dann manchmal Dinge, die mich nachdenklich machen. Zum Beispiel:
"Weißt du warum ich so viele Frauen an den Start kriege? Weil ich arschlochmäßig bin. Und gut reden kann. Wieso ist das so, wieso funktioniert das?"
Ich habe wirklich versucht eine Antwort darauf zu finden, konnte aber nur "Ja, du hast schon irgendwie Recht. Aber warum das so ist, weiß ich auch nicht" sagen. Er hat es damit einfach mal auf den Punkt gebracht & ich fühlte mich beinahe ertappt: Es ist wahr, auch ich ziehe die Arschlochmänner den Lieben vor [wobei ich mich NIEMALS auf G. einlassen würde!!]. Und wenn sie einem gut Honig ums Maul schmieren können, um so besser. Darauf fällt frau doch gerne herein. Und dann beschweren sich immer alle, dass sie nur verarscht werden, obwohl es doch von vorneherein klar war. Die Welt kann manchmal so simpel sein, wenn man sie nicht zerdenkt.

Diese Woche war dann eher unspektakulär, denn ich habe mich bei schönstem Wetter zu Hause verschanzt & gelernt & manchmal auch nur so getan, als würde ich lernen. Umso besser, dass Prüfungen 3 + 4 [gestern & heute] hinter mir liegen.
Jetzt muss ich langsam meinen Hintern hoch kriegen & mich um den nächsten großen Programmpunkt kümmern: Am 16. fahre ich mit Ina & Drago für 2 Wochen nach Norwegen & ich muss noch Geld umtauschen, das mit der Auslandskrankenversicherung abklären, ein paar Sachen einkaufen usw... aber jetzt muss ich erst mal ein Bier aus dem Kühlschrank holen & es trinken. Und dann gucke ich "Ein Herz & eine Krone". Das wird fabelhaft!
Cheers.
7.7.12 20:14


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Ich habe schon lange [präziser: seit dem 17.06.] nicht mehr an der Challenge weiter geschrieben, weil ich seitdem viel unterwegs war. Ich werde jetzt nicht jeden einzelnen Tag aufholen, weil
a) sich viele Dinge eh mit Vergangenen überschneiden &
b) sich so viel langweiligen Mist aufeinmal eh keiner antun sollte / wollte.
Also picke ich einfach mal ein paar heraus, die sich für mich ganz nett anhören.

"Day 171: One famous guy you would marry in an instant."

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Cary Grant. Aber der ist ja leider schon lange tot.

"Day 173: Is there something you laugh at every time it happens?"

Ja, seit dem Hurricane ist es das Cantinaband-Video. Ich lache zwar nicht wenn ich es höre, doch es versetzt mich stets in Hochstimmung. Zur Erinnerung:


"Day 175: Songs you listen to when you’re happy."

Stattdessen schreibe ich mal ein paar Alben auf, weil ich eigentlich immer albenweise höre.

Florence + the Machine - Lungs
The Kooks - Inside In, Inside Out
French Films - Imaginary Future
Portugal. The Man - The Satanic Satanist
Kate Nash - Made of Bricks

"Day 176: Do you enjoy cooking?"

Aber hallo! Jetzt, wo ich frei & Zugang zu einer vernünftigen Küche habe, bin ich wieder fleißig am experimentieren. Ich habe Spaß am Rezepte aussuchen, ausprobieren & sich auf das Resultat freuen. In den letzten 3 Tagen habe ich Käsebrötchen gebacken, American Pancakes gemacht & heute, um die restliche Buttermilch zu verwursten, einen Kuchen & eine herzhafte Quiche gebacken. Beides reicht für 2 tage. Schade, eigentlich wollte ich morgen mit einer Zucchinipfanne weitermachen...


"Day 181: A picture of your favorite memory."

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Dies ist ein Bild von dem Nachhauseweg von einer Party im Sommer 2008. Zu sehen sind meine Beine & meine unbeschuten Füße. Meine Schuhe trage ich in der Hand, weil ich nicht mehr auf ihnen laufen kann. Das Foto hat Kadi gemacht.
Das "Kleid" habe ich noch, die Schuhe, die Strumpfhose & das Jahr existieren nicht mehr. Und trotzdem kann ich mich noch so gut an diese Moment erinnern. Die Partys waren so laut & bunt, es war die Zeit der neuen Leute-kennenlernen, mein erster Sommer als Volljährige. Wodka, Party Freunde, keine Sorgen, keine ernste zumindest. So simpel wars.

"Day 188: What are you always carrying around with you?"

Wenn ich das Haus verlasse? Schlüssel, Portemonaie, NRW-Ticket & Perso, Handy & iPod.

"Day 190: Put your iPod or mp3 player on shuffle and list the first ten songs/artists. "

Nichts leichter als das.

Lily Allen – The Fear
The Smiths – Back to the old House
Talking Heads – Who is it
Little Boots – No Brake
Kate Nash – Mansion Song
Friendly Fires – Skeleton Boy
Two Door Cinema Club – Eat That Up, It’s Good For You
Arctic Monkeys – The Bad Thing
Beat! Beat! Beat! You’re A Designer
Johnossi – The Lottery

"Day 191: Are you excited for anything right now?"

Naja, nicht direkt aufgeregt. Aber ich freue mich schon auf nächste Woche, wenn es ab in den Urlaub geht. Ich war noch nie in Norwegen & war erstmal etwas schockiert, als ich festgestellt habe, dass dort einfach ALLES unglaublich teuer ist [Beispiel: 1 Liter Milche hier: 0,45€, dort umgerechnet 1,70€!].
Aber soweit ist alles klar. Gestern habe ich Geld umgetauscht & eine Reiseversicherung abgeschlossen. Jetzt darf es also so langsam losgehen...

"Day 192: Summer or winter? Why?"

Sommer. Weil die Tage länger sind & ich das Gefühl habe, mehr aus dem Tag machen zu können. Weil ich dann viel mehr Energie & Lust habe, etwas zu tun. Weil die besten Dinge im Sommer passieren. Weil im Sommer Festivalzeit ist. Weil man herausgehen kann, ohne das Gefühl zu haben, dass die Hände absterben. Weil die Vögel dich mit ihrem Gesang nach der Party nach Hause begleiten. Und weil Wein im Park trinken im Winter nicht so gut funktioniert.
10.7.12 19:58


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