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Wow, okay. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, dass ich mich mal wieder melde. Die Staubschicht hier ist ja mittlerweile zentimeterdick... Ein bisschen enttäuscht bin ich auch von mir selber, dass ich den Blog so hab schleifen lassen. Aber jetzt gehts ja hoffentlich wieder besser weiter.

Ich habe grade einmal geschaut, von was mein letzter Eintrag eigentlich handelte. Witzig, wie sich innerhalb 2 Monaten wieder so viel ändern kann. Aber anstatt einfach aufzuschreiben, was passiert ist, werde ich das elegant in meinen persönlichen Jahresrückblick packen - der dieses Mal ziemlich unspektakulär ausfallen wird. Wurscht.

Januar. Silvester habe ich mit Loredana gefeiert & um 12 Uhr wurde ich von einem Schwulen geküsst, den ich grade mal 2 Stunden kannte. Hab meinen Mantel in einer Disko verloren & wieder bekommen. Bin 22 Jahre alt geworden.Ich steckte in den letzten Zügen meines Praxissemesters & beendete es auch erfolgreich.

Februar. Es gab ein Techtelmechtel mit einem Jungen namens Matze, danach brach der Kontakt ab. Hab Karneval zum ersten mal in Köln verbracht [allerdings auf recht entspannten Umzügen]. Eine Freundin gestand mir, dass sie sich bald zum Mann umoperieren lassen will.

März. Ich besuchte zum 4. mal ein Deichkindkonzert. Am nächsten Tag betranken wir uns besinnungslos in Münster & verwüsteten dabei mein Bad. Dann ging es erst nach Köln, dann für ein paar Tage nach Hamburg, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben über die Reeperbahn geschlendert bin. Ich hatte eine super Blockwoche in der Uni mit dem Thema Sexualpädagogik, von der ich noch heute schwärme. Plötzlich war Frühling. Eines Morgens wachte ich in einem Hotel auf. Mit Kadi schaute ich mir Florence + the Machine in Köln an. Mein Bruder feierte seinen letzten Schultag & ich fühlte mich furchtbar alt.

April. Das Semester begann. Ich habe zum ersten Mal gemerkt, dass ich mich bereits dieses Jahr um meine Bachelorarbeit kümmern muss. Das Wetter war warm & schön & ich freute mich auf den Mai. Ansonsten wurde wie immer viel gefeiert, & einmal haben wir sogar Casper gesehen. Doch alles in allem war es ein unspektakulärer Monat.

Mai. Ich bin heiter in diesen Monat getanzt & habe dabei einen Jungen kennen gelernt, an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnern kann, aber ich weiß, dass er mittlerweile in Estland ist. Plötzlich ist ein Blitz in meine Welt eingeschlagen, denn meine Oma ist vollkommen unerwartet & ohne uns zu warnen von uns gegangen. Es folgten Tage der Taubheit & eine Menge, Menge Psychoterror dank einiger scheiß "Familien"mitgliedern. Die Beerdigung ging zum Glück glatt über die Bühne & ich beschloss, nach vorn zu blicken, auch wenn das Thema noch lange nicht gegessen war.
Annas Geburtstag war unglaublich lustig & wieder mal lernte ich einen Typen kennen, den ich anscheinend durch mein epilepsieähnliches Getanze beeindruckt hatte. Er war wirklich schön, wir waren Minigolf spielen & haben gekocht, aber so richtig überzeugen konnten wir uns beide nicht voneinenader.
Am Ende, am Pfingstwochenende, war ich wieder auf dem Rockhard. Das Wochenende, an dem das Wetter so bombig war dass wir einen Pool aufstellen konnten, lässt sich am besten mit dem Wort "Eskalation" beschreiben.

Juni. Ich begann, nach einem Professor für meine bachelorarbeit zu suchen - & fand auch einen. Mitte des Monats gewann ich völlig überraschend 2 VIP Tickets fürs Hurricane Festival, & ich weinte vor Glück. Das Hurricane Wochenende war wirklich toll & hat sich unheimlich gelohnt. Ende des Monat schrieb ich noch ein paar Prüfungen, & dann waren auch schon wieder Semesterferien. Mit Gally habe ich Ruhr in Love besucht - das ist auch das letzte Mal, dass ich von ihm hörte.

Juli. Das einzig erwähnenswerte war wohl der Trip nach Norwegen zu Eva. Es war ein Somerurlaub, wie er im Buche steht: Sonne, baden am See, grillen. Es war wirklich traumhaft.

August. Kadi hat, wie die letzten Jahre auch, ihren Geburtstag groß im Garten gefeiert. Ich durfte die Musik bestimmen & bin betrunken die Treppen runter gefallen, wobei ich mir den Knöchel verstauchte. Mein Bruder besuchte mich endlich mal in Münster; wir schwammen im Kanal, tranken Cocktails to go & fanden viele One-Night-Friends. Ich habe in einem Behindertenwohnheim probegearbeitet, den Job aber nicht angenommen.

September. Ich hab die Hunger Games Triologie verschlungen. Ich hatte Stress mit der Uni, weil mir vorgeworfen wurde, ich hätte einen Schlüssel verloren [hatte ich nicht]. Meine lieben Freunde haben mich in Münster besucht. Wir haben Dirndl & Trash bei C&A angezogen, Pizza gegessen & waren feiern. Ich habe angefangen, als kellenerin zu jobben.

Oktober. Das Wintersemester begann. Irgendwie umgab mich eine tiefe Traurigkeit. Ich schmiss den Job im Cafe hin & ging am selben Abend alleine feiern. An diesem Abend lernte ich Vincent kennen. Ich mochte ihn auf Anhieb, war aber zunächst fest davon überzeugt, dass er schwul sei. Der er mich auch mochte & nicht schwul ist, knutschten wir irgendwann rum & verbrachten Tage damit, im Bett zu liegen, Pizza zu essen & nichts zu tun.

November. Der erste Monat in dem ich nicht gebloggt habe, seitdem ich diesen Blog besitze.
Vincent machte mir relativ schnell deutlich, dass es für ihn auf eine Freundschaft hinaus läuft, was ich okay fand. Wir trafen uns trotzdem 2 mal die Woche & spielten Videospiele, assen irgendwas & hatten jede Menge Spaß, weil wir den selben, dummen humor haben. Ich verbrachte sehr viel Zeit mit ihm & ich verbrachte sie gerne mit ihm. Ich hatte das Gefühl, dass ich grade einen Freund dazu gewonnen hatte. Ende des Monat ergatterte ich einen Minijob in einem Kinderkaufhaus, in dem ich bis Weihnachten angestellt werden sollte.

Dezember. Und da sind wir wieder: Dezember. In dem kaufhaus habe ich zunächst Dinge ettiketiert, nachher Geschenke eingepackt. Dabei konnte ich mal wieder feststellen, wie bescheuert Menschen sein können.
Kadi & Anna besuchten mich erneut, wir gingen feiern. An diesem Abend benahm ich mich wie ein Riesenidiot.
Seit Anfang des Monat habe ich wieder das Gefühl, dass Vincent selber nicht weiß was er von mir halten soll. Manchmal höre ich einfach gar nichts von ihm. Wir haben es diesen Monat nicht einmal geschafft, uns außerhalb von Parties zu treffen. Er fragt nicht mehr, wie es mir geht. Aber wenn wir uns sehen, dann ist alles okay. Kurz vor Weihnachten kamen wir noch einmal in eine seltsame Situation, nachdem ein Mädchen mich fragte ob wir ein Liebespaar seien. Das hatte er nicht mitbekommen, aber trotzdem waren wir uns in dieser Nacht wieder ziemlich nah... damit meine ich, dass wir uns fast geküsst hätten. Und so sitze ich hier, am Ende des Jahres & freue mich, dass ich keine größeren Probleme habe derzeit, als dass ich ein wenig verwirrt bin.

Ich fahre jetzt nach Köln, weil ich mit Ina, Drago, Eva & Co ins neue Jahr feiern werde. ich wünsche euch allen einen guten rutsch, wir sehen uns im nächsten Jahr. ♥
30.12.12 15:50





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