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Und hier ist es: 2013.
Silvester in Köln war recht lustig. Um 12 Uhr standen wir auf einer Brück & konnten von dort das Feuerwerk der Innenstadt beobachten. Nach ein paar Minuten liefen runter zu leicht überfluteten Ufer, wo die anderen ein paar Knaller zündeten & ich mich mit 3 Leverkusener anfreundete.
Wir haben zu Hause noch weiter gefeiert, doch ab spätestens 4 Uhr lagen alle im Bett.
Vorraussichtlich werde ich diese Woche noch einmal runter fahren, denn Eva aus Norwegen ist noch bis Sonntag da & wer weiß wann ich sie sonst das nächste Mal sehe.

2013. Ich habe wirklich ein wenig Bammel vor diesem Jahr & bin auch gestern um halb 12 kurzfristig ausgeflippt, weil ich den anderen laut schreiend klar machen wollte, was dieses Jahr wahrscheinlich alles auf mich zu kommen wird.
Naja, zuerst einmal: Ich weiß gar nicht, was auf mich zukommt. Und das ist es grade, was mich nervös macht. Sicher ist, dass ich bereits in 2[!!!] Monaten an meiner bachelorarbeit sitzen werde. Relativ sicher ist auch, dass ich dann im Juni meinen Abschluss mache.
Und dann?
Ich habe das Gefühl, dass dieses Jahr das ernste Leben beginnt. Aber irgendwie fühle ich mich noch gar nicht bereit dazu. Der Gedanke, jeden Tag zur Arbeit zu gehen & endlich richtig Geld zu verdienen, ist phänomenal & beängstigend zugleich.
Zumal ich nicht mal weiß, wo ich hin soll - sowohl fachlich als auch räumlich. Kann ich überhaupt so viel Verantwortung übernehmen & selbstständig arbeiten? Und, wo zum Geier, stehe ich einem halben Jahr? Welche Einrichtung? Welche Stadt? Was tun?
All das bereitet mir irgendwie Bauchschmerzen. Es ist die selbe Art von Panik, wie sie mich nach dem FSJ befallen hat, nachdem mir zunächst kein einziger Studienplatz gewährt wurde.
Klar, man könnte meinen, ich übertreibe wieder. Ich sollte die Dinge auf mich zukommen lassen. Ich wär auch gern entspannter. Aber im Moment herrscht ein großes Chaos in mir.

Sowieso, Chaos: Ich wünschte mir einmal mehr, Gefühle leichter los zu werden, da ich in den letzten 2 Monaten einfach viel zu oft über eben jene gestolpert bin & mir immer wieder neue blaue Flecken geholt habe. Dann bin ich eine Woche lang spitze drauf & mir ist alles schnuppe, & dann kommt irgendein Tag an dem irgendein Bullshit passiert der meine Mauern der Coolness einreisst. Natürlich rede ich hier von Vincent.
Ich mag meinen Kopf auf eine Tischplatte hauen. Ich würde einfach selber gerne wissen, was ich von ihm halte. Ich mag ihn so gern, ich bin nicht in ihn verliebt, ich hab ihn gerne um mich & ich wünschte mir, es wäre so wie im November, wo ich wirklich das Gefühl hatte, ich wäre ihm auch wichtig. Das Gefühl, gemocht zu werden & Interesse in jemandem zu wecken macht verdammt süchtig, & wie gesagt: zum stolpern bringt mich das ganz leicht.
Und ich weiß dass er ein Weiberheld ist & ich weiß, dass er gesagt hat, dass er alles nur freundschaftlich sieht. Nein, gesagt hat er es streng genommen nicht, denn wir haben nie drüber gesprochen & das Thema nie wieder aufgegriffen. An manchen Tagen ist es mir total egal was er macht & mit welchem Mädchen er wo ist. Er hat mir oft erzählt, wo er mit welcher war, um mir - wie ich es vermute - möglichst deutlich zu machen, dass da NIEMALS mehr so etwas zwischen uns sein wird, was auch immer. Und eigentlich kenne ich ihn immer noch nicht so richtig, weil ich mich nicht traue, ihm Fragen zu stellen, die schwierig zu beantworten sind. Eigentlich weiß ich fast nur Dinge, die man wissen möchte. Bis natürlich auf die ganzen anderen Mädchen.
Und trotzdem, irgendein verrücktes Fragment in mir kann nicht glauben, dass wir es für immer so dabei belassen. Entweder verabschieden wir uns mit einem Knall voneinander, oder... Oder? Keine Ahnung. Wieso habe ich jetzt schon wieder Angst vor einem Ende, das eigentlich gar nicht in Sicht ist? Das ist doch nicht normal!

Nun, & das ist vielleicht die Erkenntnis zu Beginn dieses nebulösen Jahres: Meine größte derzeitige Angst beläuft sich darauf, dass gute Dinge sicher enden werden. In jeglicher Hinsicht. Jetzt muss ich nur noch lernen, die Zeit bis zum jeweiligen Ende zu genießen & sie mit möglichst viel Leben zu füllen.
1.1.13 21:23


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Jetzt ist das frische Jahr also auch schon wieder eine ganze Woche alt.
Die letzte Woche habe ich zum Teil in Bielefeld verbracht, zum Teil auch in Köln. Eva ist zurück nach Norwegen gefahren, Chris nimmt jetzt Hormone, um sich auf ihre geschlechtsangleichenden Operationen vorzubereiten - wann auch immer die stattfinden werden.
Seit gestern bin ich wieder in Münster. Zum ersten Mal seit November habe ich mich mal wieder mit Vincent getroffen - alleine, nüchtern & nicht partymäßig unterwegs seiend. Wir haben einfach nur rumgelegen, bis tief in die Nacht Pokemon gespielt & uns gegenseitig von unseren letzten 2 Wochen erzählt. War ganz angenehm.
Was nervt: Meine Badezimmerlampe ist kaputt & ich habe keinen Schimmer, wie ich eine neue [Halogen]Birne einbauen kann, weil ich nicht weiß, wie ich die Lampe an sich öffnen kann, sprich: ich komm nicht an die Birne dran. Muss ich morgen mal die Vermieterin fragen, vielleicht kann die mir handwerklich talentlosen Menschen irgendwas sinnvolles mitteilen. Ansonsten werde ich weiterhin mit meiner Schreibtischlampe duschen.
Desweitern hat auch das Licht in meinem Kühlschrank es nicht bis ins neue Jahr geschafft & der Hinterreifen meines Fahrrads ist kaputt, wie auch immer das passiert ist... Aber ich hab da ja diese zweifelhafte Gabe, alle halbe Jahre einen platten, löchrigen Reifen zu haben. Gut, dass mein Geburtstag naht - scheint, als ob ich das Geld direkt investieren kann.
Diese ganzen Dinge kommen diese Woche ziemlich ungelegen: Freitag führen wir unser Musical auf, das wir im Rahmen unseres Studiums mit den Senioren vor Grundschulkindern präsentieren. Der ganze Donnerstag wird also auch für Proben & Dinge verladen draufgehen. Mittwoch habe ich bis 8 Uni, morgen muss ich mir selbst in den Arsch treten, damit ich endlich meine beiden Hausarbeiten schreibe.

Was meine Panikmache von letzter Woche angeht: die Angst hat sich gelegt. Zwar nicht vollständig, aber dennoch soweit, dass ich nicht nervlich am Rad drehe.
Heute ist zum Beispiel ein Tag, an dem ich denke, dass ich es wirklich auf mich zu kommen lassen muss. Und mit es meine ich einfach alles. Denn ich kann im Moment nichts planen & nichts tun. Zumindest nichts, was nach Juni passieren wird. Mal schauen, wie lange diese neu gewonnene Gelassenheit anhalten wird. Ich hoffe, zumindest eine Weile.
7.1.13 19:55


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Hinter mir liegt eine Woche, in der recht viel passiert ist.
Letzten Freitag haben wir unser Musical, an dem wir nun seit April 2012 gearbeitet haben, vor mehreren Grundschulklassen, aber auch vor vielen Senioren & einigen Studenten aufgeführt.
Dieser Tag war wirklich wunderbar. Es schien, als ob alle außer mir furchtbar aufgeregt & nervös waren; seltsamerweise war ich wirklich die Ruhe selbst. Ich habe diesen Gemütszustand ausgenutzt & war die Mutti für alle, die die anderen beruhigt & gut zugesprochen hat. Wir führten das Stück einmal um 11 & einmal um 15 Uhr auf; jedes Mal gab es viel Applaus, überschwänglich gute Kritiken, Rosen & am Ende flossen bei einigen sogar Tränen der Rührung. Auch wenn dieses Musicalprojekt sauviel Arbeit war & mich teils an den Rande eines Nervenzusammenbruchs gebracht hat: am Ende waren alle so glücklich & euphorisiert, dass der ganze Ärger wie verpufft war.
Abends war ich dann mit Diana, meine Nachbarin feiern. Wir aßen Wodkagummibärchen & verlebten einen chaotischen Abend im Amp. Dort lernte ich 2 Leute kennen, die mir ihre Herzen auf unglaublichste Weisen ausschütteten, so dass ich mich beinah überfordert fühlte bei so viel Ehrlichkeit. Ansonsten biss ich mir noch aus Versehen die Lippe blutig, interessanteres passierte nicht mehr.
Sonntag bin ich mit Vincent zum Kino gefahren, weil wir Karten für ein Tarantinodouble im Vorverkauf holen wollten. Der Verkäufer sagte dass oben schon alles ausverkauft sei, aber es noch ein "Kuschelsofa" gäbe. Ich bildete mir ein, V.s Abneigung gegen das Wort "Kuschelsofa" förmlich spüren zu können. Die Alternative wäre die 3. Reihe gewesen, deswegen sagte ich "Dann lieber oben", denn auch mir widerstrebte es, irgendetwas kuscheliges mit V. zu assoziieren bzw laut auszusprechen. Ich hatte eh das Gefühl, dass er ziemlich distanziert unterwegs war.
Und dann hatte ich in den letzten Tagen wieder das Gefühl, dass es bergauf ging. Er war plötzlich wieder viel interessierter, netter & freute sich sogar schon fast mehr als ich auf meinen Geburtstag, der gestern anstand.
Wir waren zu 5, tranken in einer Kneipe Cocktails & hatten viel Spaß. Die Stimmung war ausgelassen & fröhlich & ich freute mich, dass sich alle so gut untereinander verstanden, obwohl die anderen sich alle gar nicht kannten. Janina, meine alte Mitbewohnerin, erzählte mir die Geschichte von dem Badezimmerfenster in der WG, dass seit 2 1/2 Monaten nicht mehr an seinem angstammten Platz hängt, sondern beim Vermieter in der Wohnung ist. Es ist Winter & die haben da ein Loch in der Badezimmerwand. Ich kam da nicht drüber weg.
Später wollten Ina, Vincent & ich noch tanzen gehen. Vincent bezahlte & ging rein, doch Ina scheiterte am Türsteher - sie lallte. Sie benahm sich vollkommen friedlich, aber sie lallte & dewegen wollten die sie nicht reinlassen. Ich wollte das nicht glauben, bettelte dass sie ein Auge zudrücken sollen & spielte die Geburtstagskarte aus - nichts half. Vincent kam raus um zu sehen, wo wir steckten. Er versuchte noch, mich zu überreden mit rein zu kommen, aber das konnte ich natürlich nicht machen, weil ich Ina ja nicht allein lassen konnte. Und so trennten wir uns: Vincent ging in den Club, ich stapfte angepisst davon & Ina lief heulend hinter mir her.
Zu hause angekommen versuchte ich Ina zu beruhigen & ihr zu versichern, dass alles okay ist & so weiter. Dann wollte ich sie ins Bett packen & evtl schauen, ob ich selber auch noch mal zu dem Club gehen.
Sie ließ sich aber einfach nicht beruhigen & heulte 1 1/2 Stunden durch. Ich bekam fast eine Krise & sie sagte, dass es okay wäre, wenn ich nochmal losgehen würde, was ich aber erst auch blöd fand. Letztendlich wollte ich den Abend für mich aber auch nicht so ausklingen lassen, & so machte ich mich noch einmal auf den Weg.
Wieder bei dem Club angekommen [zum Glück waren es ja nur 5 Minuten Fußweg] fragte die Türsteher, ob ich mich jetzt wieder beruhigt hätte. Anstatt ihnen einen blöden Spruch reinzudrücken, antwortete ich nur knapp "Ja", worauf ich die Information erhielt, dass Vincent wohl noch da sei.
Ich suchte & fand ihn da auch, & auch wenn ich erst noch etwas reserviert war schaffte er es, mich aufzutauen & mich zum lachen zu bringen. Ich war ihm dafür recht dankbar.
Keine 20 Minuten später schloß der Club, da war es grade 3 Uhr, weil so wenig Leute da waren. V & ich waren jetzt aber zu hyperaktiv, um einfach nach Hause zu gehen & zu schlafen. Wir suchten noch eine Dönerbude, liefen riesige Umwege durch die Stadt, jagten Kaninchen & bewarfen uns gegenseitig mit Schnee. Ich kam dann noch mit zu ihm nach Hause, wir tanzten zu Electro Swing Musik bis sich ein Nachbar beschwerte. Dann beschlossen wir, noch einen Film zu gucken, weil es "ja immer noch nicht 5 Uhr" war.
Und dann saßen wir auf seinem Bett & lachten, & dann warf er irgendwann eine Decke über mich weil ich fror. Und je länger der Film lief, desto näher rückten wir zusammen & als der Film zu Ende war, da küssten wir uns.
Seltsam war das, irgendwie konnte ich das nicht einordnen. Ich fragte ihn erst, wie betrunken er sich fühlte & dann fragte ich, ob das jetzt irgendwie komisch sei. Komisch, meinte er, fänd er das nicht & er sei auch schon mal betrunkener gewesen, aber irgendwie waren wir uns einig, dass es gut gewesen ist, dass ich nocheinmal zurück gekommen war.
Ich ging dann, denn es war schon halb 8 & auf der Straße begegnete ich Schulkindern, Studenten & Leute auf dem Weg zur Arbeit; plötzlich kamen mir die letzten Minuten total unreal vor. Als zu Hause ankam, wachte Ina auf & das erste was ich sagte war: "Es sind seltsame Dinge geschehen & ich weiß gerade nicht, was ich darüber denken soll".
Und heute habe ich auch so gut wie gar nicht mehr darüber nachgedacht. Keine Ahnung, wo das jetzt hinführt & ehrlich gesagt muss ich mir deswegen jetzt auch keine Gedanken machen. Seltsam ist es trotzdem.
Die nächsten Tage werden gut, heute bin ich in die Heimat gefahren & hab mich von meiner Mutter zum Essen einladen lassen. Am Wochenende werden wir meinen Geburtstag nachfeiern, Sonntag muss ich ein wenig lernen. Dann schreibe ich Monatg meine einzige schriftliche Prüfung & Abends geht's dann ins Kino. Auf's Kuschelsofa. Aber ohne Kuscheln. Macht sich eh nicht so gut, wenn auf der Leinwand zeitgleich Nazis skalpiert werden, schätze ich.
17.1.13 21:42


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