Vintage Dress Icon Pictures, Images and Photos

Keep your heart from your chest...

  Startseite
  Archiv
  Miss.Geschick
  Akkustisches.
  Die Liebe.
 
  Ask me anything.
  Gästebuch

 
Links
   my.delirium
   eimaswelt
   i.like.cake
   mademoiselle capulet
   my infinite playlist
   sunshine-dust

...it'll be gone, just like the rest.

Vintage Pictures, Images and Photos


http://myblog.de/so.last.summer

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Zurück.

Das ist der erste Eintrag seit einem halben Jahr, nein, sogar der erste Log-In seit einem halben Jahr. Es fühlt sich an, wie aus dem Urlaub nach Hause zu kommen. Hallo, Blog, Ich bin wieder da.
Auch wenn es wahrscheinlich niemanden mehr interessiert, aber: wo war ich die ganze Zeit? Und vor allen Dingen: warum war ich nicht hier?
Ich konnte mich nicht überwinden, zu bloggen. Ich habe immer gebloggt, ehrlich & ungeschönt über das, was ich so denke, mache & fühle. Aber im letzten Jahr war ich gefühlsmäßig zum Teil so durcheinander gewirbelt, dass ich es nicht in Worte fassen konnte. Oder wollte. Oder beides.
Es ist eigentlich nichts wirklich Dramatisches passiert. Doch ich hatte die ganze Zeit ein lähmendes Gefühl, & gestern sind irgendwie die Ketten gesprengt worden. Ich werde jetzt versuchen zu schildern, was seit dem letzten Eintrag [29.01.2013] geschildert ist. Auch wenn es vermutlich wirklich niemanden mehr interessieren wird.

Große Sache Nr. 1: Du merkst erst richtig, wie wichtig dir Menschen sind, wenn sie weg sind
Ich fange mit Vincent Rosenmontag an. Haha, ich denke nur an Rosenmontag & schreibe schon automatisch seinen Namen, verdammt.
Rosenmontag traf ich mich morgens mit Vincent bei Vincent [erinnert sich jemand?], und einige Andere waren auch dabei. Wir wollten frühstücken, uns betrinken & uns den Umzug ansehen, & obwohl ich wirklich kein Karnevalsfreund bin war ich doch gespannt, wie es wohl so in Münster zugehen würde [angeblich nämlich ziemlich wild].
Ich überspringe mal den Teil, indem ich mich in einer fremden Wohnung verlaufen habe, einen Typen, der als Nonne verkleidet war kennen lernte & den Umzug komplett verpasste, weil ich viel zu lange bei jemanden Anderen abhing; von 15-22 Uhr hatte die Eule geöffnet, und wir tanzten bis die Lichter an- und die Musik ausging. Vincent & ich waren noch voller Tatendrang & hatten derbe Bock, etwas zu machen - so landeten wir wieder bei ihm.
Wir tranken seltsames Dosenbier, tanzten zu Electroswing & ich zerstörte fast seinen Drehstuhl. Und letztendlich landeten wir wieder erst filmeguckend, dann knutschend in seinem Bett.
Ich fand es höchst irritierend, als ich am nächsten Morgen aufwachte & er mir tatsächlich über den Rücken streichelte & sogar meine Schulter küsste. Das fühlte sich plötzlich viel zu vertraut, zutraulich & gefährlich angenehm an. Ich weiß noch, dass ich mich in jenem Moment erinnerte, dass es & er mir ja egal waren. Bin dann gegangen, in meiner Dusche fast umgekippt weil ich seit dem Frühstück nichts als Alkohol zu mir genommen hatte & habe mich anschließend mit einem flauen Gefühl ins Bett gelegt.
Und dann hörte ich nichts mehr.
Ich fragte ihn noch einige Male, ob wir was machen wollen - das war sonst keine große Sache - aber ich merkte, dass er wohl nicht so richtig Lust hatte. Stattdessen zog er lieber mit einem anderen Mädchen los, mit dem er zusammen irgendwelche Scheiße einschmeißen konnte. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich meine Naivität abstreifte & bemerkte, dass er nicht mehr ehrlich zu mir war. Anscheinend ging ich ihm auf die Nerven - ich hörte auf, mich zu melden. Ich dachte, es würde ihm bestimmt auffallen, & wenn ihm irgendwas an mir lag, käme was von ihm.
Nein. Tat es nicht.
Das war Ende Februar.
Mitte April hatte er Geburtstag, da habe ich ihn das letzte Mal gesehen & gesprochen. An diesem Tag hat er mit mir ein paar Minuten geredet & mir einmal im vorbeigehen einen Klaps auf den Arsch gegeben. Ich habe mich betrunken, weil mir alles zu blöd war & mit einem dicken Kater & einem bunttattoowierten Mann neben mir aufgewacht.
Ich kann nicht mehr sagen & es auch nicht schätzen, wieviele Stunden ich nachts wach lag, mich gegrämt habe, Bauchschmerzen hatte, von einer Seite auf die andere gerollt habe. Wieviel Energie ich darin investiert habe, wütend zu sein, mir Szenarien in meinem Kopf auszumalen, mich zu fragen, was ich nun wieder verkehrt gemacht habe & zu versuchen zu verstehen. Verstehen, was da falsch gelaufen ist. Ob ich mir nur eingebildet hatte, dass wir uns gut verstehen. Und das meine ich nicht mal auf eine romantische Art & Weise.
2 Dinge haben mir zwischendurch eine dicke Portion Einsicht ins Gesicht geschleudert.
Das erste, bei dem mir die Luft wegblieb, war, als ich zum ersten Mal "Sweet Nothing" von Florence + the Machine gehört & wirklich auf den Text geachtet hatte.


[eine sehr schöne Liveversion, beginnt etwa ab 1.42Min!]

It isn't easy for me to let it go
Cause I've swallow every single word
And every whisper, every sigh
Eats away at this heart of mine
And there is a hollow in me now

So I put my faith in something unknown
I'm living on such sweet nothing
But I'm trying to hope with nothing to hold
I'm living on such sweet nothing
And it's hard to learn
And it's hard to love
When you're giving me such sweet nothing
Sweet nothing, sweet nothing
You're giving me such sweet nothing


Ich lag da im Bett, starrte die Decke an & dachte: Jau. Das passt sowas von wie Arsch auf Eimer, das es beängstigend ist. Ich verschwende jeden Tag Stunden damit, an ihn zu denken, an mich zu denken & zu fragen, warum ich nicht gut genug war. Wieso man den Kontakt abbricht, einfach so. Und ich gab die Hoffnung nicht auf, dass etwas von ihm kam & alles so wird wie vorher. Ich wollte wieder die Abende mit ihm verbringen, einfach nur auf dem Bett liegen, Pizza essen, stupide Splatterfilme gucken & sich über die Gegner bei Mario Party aufregen. Doch alles was von ihm kam, war: nichts. Sweet nothing.
Und so labte ich noch eine ganze Weile von den tollen Erinnerungen, die ich an die kurze Zeit mit ihm hatte. Selten hatte ich einen Mensch so schnell so tief in mein Herz schließen können. Ich mochte ihn wirklich sehr gern, als Kumpelfreund.
Die zweite Situation, die mir endlich geholfen hat zu verstehen, wieso es so plötzlich vorbei war, war in einem Gespräch mit Drago. Das lief in etwa so ab:

Ich: "Es ist ja nicht mal so, dass ich etwas von ihm will. Klar, wenn wir betrunken knutschen sage ich nicht nein, aber er ja auch nicht. Ich verstehe es einfach nicht. Wieso schmeißt man eine Freundschaft weg, wenn sie doch so gut läuft? Wie schafft man das, von einem auf den anderen Tag das Interesse an einer Person zu verlieren?"
Und ihre einfache, aber wohl effektivste & überzeugenste Antwort, die ich je gehört hatte, lautete: "Menschen haben unterschiedliche Vorstellungen von Freundschaft. Du bist eine treue Seele & würdest dich für deine Freunde umbringen. Und für ihn sind Freunde vielleicht einfach Menschen, die man hin & wieder austauscht."

Der Gedanke, dass es verschiedene Auffassung davon gibt, was eine Freundschaft ausmacht & ist, war mir bis dahin überhaupt nicht gekommen. Es war, als wäre ich die ganze Zeit mit einem dicken sperrigen Brett vor dem Kopf herumgelaufen & hätte mich dann gewundert, wieso ich nicht durch den Türrahmen passe.
Und dank dieser Erkenntnis konnte ich tatsächlich langsam Frieden schließen. Nur als beim Tanz in den Mai der DJ "Panik" von The Smiths spielte, weil ich es mir gewünscht hatte, & das folgende Lied "Mr. November" - sein Lieblingslied & jenes, bei dem er mich bei unserem ersten Treffen zum ersten Mal so richtig umarmt hat - gespielt wurde, da hätte ich mich gerne noch einmal auf die Erde & mein extrem knirschendes & sich kurz vorm Brechen [& das kann man jetzt zweideutig interpretieren] befindenes Herz in irgendeine dunkle Ecke geworfen.
Hab ich aber nicht. Ich habe getanzt, den Text mitgeschrien & geatmet. Und als das Lied vorbei war, da tat es nicht mehr weh & das Atmen ging ganz leicht.

Und heute sitze ich hier. Ich habe, wie gesagt, nichts seit April nichts mehr von ihm gehört. Aber ich warte nicht mehr. Ich schaue zurück, ganz nach dem Motto "Don't look back in anger".
Ich danke dir für die wunderbare Zeit, die wir beide hatten. Du hast mir das Leben kurzfristig mehr als angenehm gemacht, wirklich fast jede Minute mit dir war ein Genuss. Und auch, wenn ich dich wohl mehr gemocht habe als du mich - ich hoffe, du vergisst mich auch nicht so bald, auch wenn wir jetzt wohl getrennte Wege gehen.
Mach's gut, du toller Vollidiot.

Bilder oder Fotos hochladen

Große Sache Nr. 1: Du merkst erst richtig, wie wichtig dir Menschen sind, wenn sie weg sind, Part II
Mein Bruder Marco wird übermorgen fucking 20 Jahre alt. Ich habe, als ich 20 Jahre alte war, bereits an diesem Blog hier geschrieben [& das eindeutig regelmäßiger als heutzutage!]
Er ist, gerade im letzten Jahr, als Person sehr gewachsen. Wir stehen uns nun näher als nie & er ist, ich kann es nicht anders sagen, einer meiner allerbesten Freunde.

Bilder oder Fotos hochladen
[Beim live-Konzert der Vengaboys in Bielefeld bei der 6 Jahre 80s 90s Eurodanceparty 09.02.2013]

Von März bis Mai ist er im Zuge seiner Ausbildung nach Hamburg gegangen. Als ich ihn Anfang Mai besuchte, endete dies in einem legendären Abend, den dich kurz darstellen möchte; denn auch wenn er unvergesslich war, so möchte ich ihn doch für die Nachwelt festhalten [haha].
Nach dem wir uns heiter auf dem Dach seines Apartments mit Bier, Pizza & lauter Musik amüsiert hatten, fuhren wir gegen 1 Uhr mit der Bahn in die Innenstadt von Hamburg, denn wir hatten vor, die Sau rauszulassen & sie so schnell auch nicht wieder einzufangen.
Wir suchten das Übel&Gefährlich auf, & was soll ich sagen?
Wir fuhren mit dem Fahrstuhl in den 4. Stock & landeten auf einer Party, die von der überaus verrückten Kombo "Rhytmusgymnastik" bespaßt wurde. Marco & ich fühlten uns zwischen den ganzen in Sportbekleidung tanzenden Menschen leicht overdressed; glücklicherweise hatte ich ein Döschen mit Glitzer dabei, das wir komplett über uns verteilten.
Musikmäßig wurde alles von Oldschool Hip-hop über Trash bis zu dem besten aus den 90ern geboten; sogar der Zott-Sahnejoghurtwerbesong wurde gespielt [& die Masse brüllte selig mit!]. Die Männer von Rhytmusgymnastik tanzen in lila Badeanzügen & Tigertangas über die Bühne & schossen mit Wasserpistolen der feiernden Masse Wodkashots in die Münder. Wir tanzten uns die Ärsche ab & schwitzten zusammen mindestens 10 Liter Flüßigkeit aus.
Irgendwann rief der DJ "Hey, welches Mädchen hat Lust auf ein Date mit unserem Phillip?" Und natürlich riss ich euphorisch & belustigt den Arm hoch. Und natürlich, da ich in der ersten Reihe stand, holte man mich auf die Bühne.
So weit hatte ich nicht gedacht, & plötzlich musste ich vor hunderten Leuten meinen Namen & meine Befindlichkeit in das Mikrofon sprechen. Dann durfte ich mit dem lila Badeanzugmann namens Phillip in ein kleines pinkes Kinderspielhaus klettern, in welchem eine Flasche Tequila & mehrere Bier standen. Von außen wurde kindisch am Häuschen gerüttelt & ich beömmelte mich über die ganze Situation.
Tatsächlich hielt ich es eine ganze Weile aus mit Phillip, wir tranken das angenehm kühle Bier, quatschten & anscheinend machte ich einen so gutenEindruck, dass ich ein Backstagebändchen verpasst bekam.
Nach einer guten Viertelstunde kletterte ich wieder unelegant von der Bühne, die nun mein Bruder & ein anderer fremder Typ enterten, die nun ihr Date verlebten. Es eskaliert, als sie mit dem Häuschen zusammen auf der Bühne rumsprangen, eine Vase mit Blumen umschmissen & mit Bier um sich spritzten. Wir amüsierten uns wirklich königlich.
Als die Phytmusgymnastiker verschwanden, legte ein Dj aus Münster auf. Ich nutzte meinen neu erworbenen VIP-Status & verschwand regelmäßig im Backstagebereich, um meinen Bruder & mich mit Freibier zu versorgen.
Irgendwann um 5 verließen wir dann das Etablisement, um als nächstes in einen 2€-Fotoautomaten zu stolpern & denkwürdige Aufnahmen von uns schießen zu lassen.

Bilder oder Fotos hochladen

Wir rannten noch ewig durch St. Pauli, an den Nutten vorbei [die mich wirklich abschätzig anguckten; eine fragte mich "Soll das eine Strumpfhose sein?" als sie meine schmutzigen, blaubefleckten Schienbeine sah. Meine Strumpfhose war ich allerdings schon vor Stunden losgeworden] zum Burger King. Mein Bruder holte sich ein ganzes Menü, ich begnügte mich mit Pommes. Wir setzten und auf die Bänke bei den Landungsbrücken & beobachten die Sonne, die schon lange am aufgehen war. Bis nach Hause brauchten wir noch ewig - aber auch daran waren wir selber Schuld.

Große Sache Nr. 2: Das Mammut-Angst-Projekt namens Bachelorarbeit
Ende Februar landete ein Brief der Fachhochschule in meinem Briefkasten, & ab da war es offiziell: Mein Thema für die Bachelorarbeit, welches übrigens "Resilienzförderung für Kinder aus alkoholbelasteten Familien" lautet, wurde so akzeptiert - & damit viel der Startschuss für den schriftlichen Teil.
Über den Entstehungsprozess meine BA zu schreiben wäre sehr langweilig. Ich kann nur sagen, dass ich 2 Monate Zeit hatte, ungefähr genauso lange über 20 Bücher auf meinem Fußboden veteilt lagen, ich noch nie so viel & so lange in der Unibibliothek saß & es ganz ohne Tränen, Schlafmangel oder depressive Schübe geschafft habe. Wenn mir etwas den letzten Nerv raubte, dann war es meistens ein Formatierungsproblem; Word ist mein Feind. Aber auch da konnte mir die liebe Julia helfen. ♥
Es war ein ekelhaftes gefühl, dieses dicke Ding ständig im Nacken zu haben. In jeder Minute, die ich nicht am Laptop oder an meinen Büchern verbrachte, als würde das gierige Ding nur auf mich warten.
Ich begann relativ spät mit der Verschriftlichung & gab meine fertig geschriebene & gebundene Arbeit sogar 5 Tage vor Abgabeschluß am 18. April ab - & natürlich war ich stolz wie Sau!

Bilder oder Fotos hochladen
[Tag der Abgabe. Ina & ich feiern mit 1 Liter Faxedosen.]

Doch dann kamen die Zweifel, & sie nagten umso härter an mir, je mehr ich von meinen Kommilitonen hörte. Ich hatte das Minimum an Seitenzahlen erfüllt & keine eigenen Forschungen gemacht - Andere hatten einen Aufwand betrieben, von denen ich nicht einmal träumen könnte. Und meins war nur eine laberige Literaturarbeit, die ich noch nicht mal als sooo gelungen empfand. Meeh.
... & dann wurden gestern die Noten bekannt gegeben.
1,7, die ich sogar durch die Verteidigung noch verbessern kann.
Ich bin natürlich aus allen Wolken gefallen. Niemals hätte ich mit einer so guten Note gerechenet. Es ist einfach nur der Wahnsinn.
Und diese Note, die hat so etwas entgültiges. Es ist der Beweis, dass ich wohl doch etwas drauf habe. Und es ist das Zielfähnchen meines Studiums. Nicht mehr lang, & ich übertrete die Linie. Das ist im Moment so surreal; habe ich das Studium nicht grade erst begonnen?

Mittelgroße Sache: Hoppla, mein Arm ist bunt
Ich habe mich getraut, & nun ist mein Arm noch ein großes Stück bunter geworden. Hier ein qualitativ schlechtes Bild von meinem neusten Tattoo:

Bilder oder Fotos hochladen

Eine Taschenuhr, die auf 9 Uhr steht, ein Anker, 2 dunkelrote Rosen & die Lyrics "Keep on running, there's no place like home". Gestochen von Benni / Anatomie Münster, der beste Typ überhaupt. ♥
Ich hatte erst wirklich gehadert, ob ich das wirklich durchziehen würde. Jetzt bin ich wirklich froh & stolz & vom Ergebnis überwältigt.

Dann war da noch das Rockhard. Das fasse ich jetzt nur stichpunktartig zusammen:

- die nettesten Nachbarn ever
- kaltes, mieses Wetter am Do, Fr & Sa, Sonntag dann plötzlich Hochsommer
- mein guter Freund & Lieblingsruhrpottasi Gally verkündete mir stolz, dass er jetzt Vater eines Jungen ist
- morgendliche männliche Rülpskonzerte statt Vogelgezwitscher
- zum ersten [& zum letzten!] Mal einen echten mexikanischen Tequila mit einem echten Mexikaner getrunken [ohne Wurm]
- wir tanzten, wenn sich die Sonne blicken ließ
- wir wurden von 100 Leuten fotografierten
- wir waren das einzige reine Mädchencamp
- ich bekam Lollis, Pommes & Bier von diversen Männern geschenkt
- ein Typ schob sich vor unseren Augen einen Zelthering in die Nase
- ich hatte tatsächlich eine kleine, 4 Tage andauernde Romanze, die irgendwie bezaubernd war
- es stellte sich am letzten Tag heraus, dass der Typ seit 11 Jahren eine Freundin hat
- ich sollte einfach lesbisch werden

Bilder oder Fotos hochladen
[Drago[r.] & ich [l.] beten die Sonne an.]

Alles in allem war es ein wunderbares Fest. Und obwohl wir vorher gesagt hatten, das es dieses Jahr das letzte Mal sein würde, mussten wir schon nach 10 Minuten einsehen, dass wir nächstes Jahr wohl wieder hier landen werden.
_____________________________________________________

Es sind noch viele, viele Dinge passiert. Zum Beispiel gab es eine tolle Osterparty in Bielefeld. Wir haben ganz famos in den Mai getanzt, nebenbei habe ich noch einen netten jungen Mathematiker kennen gelernt. Wir haben noch einmal die Holländer besucht & ordentlich aufgemischt. Das Wetter war lange scheiße, jetzt ist es endlich so, wie es sein soll [ich zumindest lebe ja in einem Teil Deutschlands, der nicht vom Hochwasser bedroht ist...].
Und gestern, als ich meine Mutter anrief um ihr meine Note mitzuteilen, da fiel uns beiden auf: im Moment ist das Leben echt bleibenswert.
Auf einen schönen Sommer. Der nächste Eintrag wird nicht so lange auf dieser auf sich warten lassen, versprochen!

4.6.13 21:55




Der heutige Eintrag wird mit einem wunderbaren Lied einer wunderbaren Band eingeläutet, die ich gestern wunderbarer Weise live sehen konnte: Balthazar.
Ich muss zugeben, dass diese tolle Kapelle bisher völlig an mir vobei gegangen ist; shame on me, denn sie sind wirklich toll.
Gesehen habe ich sie dann gestern beim JuWi-Fest in Münster, einem von Studenten organisierten Minifestival.
Eulenjunge B. hatte mich auf das Konzert aufmerksam gemacht, weil seine Mitbewohnerin die Bands gebucht hatte. Und dort hinzugehen, war wahrlich kein Fehler.
Als ich dort ankam regnete es, typisch Festival. Relativ schnell fanden Eulenjunge B. & ich uns & schauten uns den Auftritt von Balthazar an.
Ich war wirklich, wirklich begeistert. Leider kommt die Musik "auf Platte" nur halb so gut rüber wie live [ich habe jetzt 1 1/2 Alben bisher auf spotify gehört]. Der Bass war einfach erste Sahne & es gab sogar eine E-Violine. Das war mal wieder eine der Bands, in die ich mich auf den ersten Blick verliebt hatte. Hoffentlich kommen sie demnächst nochmal rum - ich würd sie mir wieder anschauen.
Desweiteren lernte ich Eulenjunge B.s Freunde kennen [ALLES Mathestudenten] & es waren alles einfach so nette Leute & ich fühlte mich trotz des Scheißwetters richtig wohl. Einen der Freunde kannte ich sogar noch von früher - er war mit meinem ersten Freund in einem Mathe-LK gewesen & wir damals auf deren 18. Geburtstag... Gott, das war Anfang 2007!
Später traten noch Kakkmaddafakka auf, während wir langsam im Schlamm versanken. Die gute Laune wurde trotzdem nicht getrübt & später hörte es sogar auf zu regnen. Kitschigerweise färbten sich dann die Wolken noch sonnenuntergangsros & ein dicker, kräftiger Regenbogen spannte sich über das Gelände.
Am Ende schauten wir uns noch einen Teil von Bratze & Alle Farben an. Meine Selbstzweifel, ob ich nicht doch wieder nur ein nerviger Mensch wäre wenn ich mich an eine Gruppe Leute die ich kaum kenne hänge, lösten sich in Luft auf. Auch der Gedanke, ich würde Eulenjunge B. durch meine Präsenz / meine Nachrichten / meine Aufmerksamkeit auf den Sack gehen, erwiesen sich als unwahr. Wow, ich wurde da im letzten Jahr echt scheiße gebrandmarkt. Mal gucken wie lange es dauert diese Angst, andere zu nerven bzw. ein von Natur aus nervender Mensch zu sein, wieder loszuwerden.
Eulenjunge B. & ich sind dann irgenwann gegen halb 1 nach Hause gegangen. Wir hatten währenddessen beide Rückenschmerzen von nichts & noch ein paar nette Gespräche, ich war dann aber auch froh aus meinen nassen Klamotten zu kommen & mich in mein frisch bezogenes Bett zu legen [sowieso eines der besten Gefühlen überhaupt].
Sonst ist gar nicht so viel passiert, ich bin im Prüfungsstress, Mittwoch habe ich meine mündliche Verteidigung für meine Bachelorarbeit und eine Klausur, morgen eine Prüfung bei der ich mehr als drei Kreuze mache wenn die vorüber ist. Donnerstag bin ich dann mit einer Mitfahrgelegenheit Richtung Scheeßel unterwegs. Ach ja, & Sonntag werden ich eine Au Pair-Info Veranstaltung besuchen - ganz unverbindlich. Doch dieser Gedanke spukte mir eine ganze Weile im Kopf herum, & nun schaue ich einfach mal was es so gibt. Dazu vielleicht ein andres Mal mehr von mir.
Ein schönes Wochenende!
14.6.13 18:02


Bilder oder Fotos hochladen
x

Was für eine Woche.
Letzten Freitag habe ich lange Zeit mit meinen 2 Gruppenmitgliedern & Leidensgenossen in der FH gesessen, um an unserem Vortrag für Sozialplanung zu feilen, den wir am Samstag präsentieren mussten.
Der Vortrag an sich lief ziemlich rund, auch wenn wir alle ein wenig nervös waren. Das der Dozent nach der 50-Minuten-Präsentation keine Fragen mehr an uns hatte, war aber ein sehr gutes Zeichen; gerade eben kam die Mail, dass wir die volle Punktzahl für den Vortrage erreicht haben. Fuck yeah.
Das nahm ich direkt zum Anlass, mich am Abend fröhlich mit Diana, meiner Nachbarin auf einer WG-Party volllaufen zu lassen & dann irgendwann um 4 in einer Disco am Hafen zu landen. Dort hab ich sogar noch V. getroffen. Wirt haben uns kurz umarmt, er hat auf meinen tattoowierten Arm gezeigt, & das warauch schon eigentlich alles an Kommunikation für diesen Abend. Gegen Ende habe ich noch mit einem Fremden Tic Tac Toe an der Bar gespielt, mir den Arm mit Kugelschreiber vollmalen lassen & zu Hause das Nasenblutenerlebniss meines Lebens bekommen; mein Badezimmerwaschbecken sah aus, als hätte ich dort ein Tier geschlachtet.
Um 12 Uhr am nächsten Tag fand das Au Pair Infortreffen statt - ich wachte um 11.55 Uhr auf. Ich hab mich in Rekordzeit angezogen, Haare gekämmt & Zähne geputzt & bin zum Treffen geeielt, dass zum Glück gleich um die Ecke war - 10 Minuten später war ich dort.
Es war insgesamt ziemlich interessant & aufschlussreich, & ich habe beschlossen mich zu bewerben. Beziehungsweise bin ich schon dabei - ich muss mir eigentlich nur noch ein paar Referenzen einholen. Trotzdem werde ich mich auch hier noch einen Termin beim Arbeitsamt holen.
Montag kaufte ich dann noch mit meinem Bruder fürs Hurricane-Festival ein [gleich gehts los!], Dienstag verbrachte ich bei schönstem Sonnenschein den Tag in meiner Wohnung, denn ich musste lernen.
Gestern dann schrieb ich um halb 11 die "Krankheitsbilder der Psychiatrie"-Klausur, & um 12 hatte ich dann meine mündliche Bachelorverteidigung. Und obwohl ich mir zuvor keine Minute Sorgen gemacht hatte, war ich plötzlich todesnervös.
Die Prüfung an sich fand ich mittelgut. Ich wurde die ganze Zeit kritisiert & musste dazu Stellung nehmen, wobei ich manchmal wirklich auf dem Schlauch stand. Glücklicherweise hatte ich einen coolen Prof, der mich des Öfteren auf die richtige Fährte brachte. Am Ende kam eine 2,0 dabei raus, was mich ein wenig enttäuschte, aber am Endergebnis von 1,7 nichts veränderte, von daher ist es im Großen und Ganzen okay.
Abend gingen Ina & ich noch zum Kanal, als dann meine Augen unendlich unangenehm zu jucken & schmerzen begannen. Das linke Auge wurde sogar ganz rot & schwoll zu. Ich dachte, dass sich das schon wieder geben würde, aber als ich heute Morgen aufwachte konnte ich kaum die Augen öffnen. Schnell zum Arzt, der mir bestätigte was ich eigentlich schon selber wußte: Diagnose Bindehautentzündung an. Am Tag der Abfahrt zum Festival. Mähh.
Hab jetzt zweierlei Tropfen verschrieben bekommen, wird schon irgendwie gehen. In drei Stunden treffe ich mich dann mit fremden Leuten, die mich in ihrem VW-Bulli mitnehmen. Bin gespannt & in freudiger Erwartung.
Einen feinen Hurricane-Bericht wird es bestimmt wieder geben, für die zwei Leute die das vielleicht interessieren mag. Bis dann!
20.6.13 11:04





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung